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Dresdner Ski-Weltcup: ARD sieht Interessenkonflikt bei eigenen Reportern

Sender verschärft Regeln Dresdner Ski-Weltcup: ARD sieht Interessenkonflikt bei eigenen Reportern

Der Dresdner Ski-Weltcup am Elbufer wackelt. Wie das Medienmagazin „Zapp“ berichtet, will die ARD die Regeln für ihre Sportreporter verschärfen. Die beiden Sportjournalisten René Kindermann und Torsten Püschel, die den Sprint-Weltcup im Januar organisiert hatten, müssten sich künftig für eine von beiden Rollen entscheiden.

René Kindermann berichtet für die ARD für Wettbewerbe des Verbandes FIS. Gleichzeitig richtet er für den Verband aber auch einen Weltcup in Dresden aus. Die ARD will in solchen Fällen mögliche Interessenskonflikte künftig verhindern.
 

Quelle: Christian Modla

Dresden. Der Dresdner Ski-Weltcup am Elbufer wackelt. Wie das Medienmagazin „Zapp“ berichtet, will die ARD die Regeln für ihre Sportreporter verschärfen. Die beiden Sportjournalisten René Kindermann und Torsten Püschel, die den Sprint-Weltcup im Januar organisiert hatten, müssten sich künftig für eine von beiden Rollen entscheiden.

Denn auf der einen Seite berichtet Kindermann für die ARD von Weltcups der Nordischen Kombination, gleichzeitig richtet er für den Verband einen Langlauf-Weltcup aus. Die ARD sah sich dadurch mit kritischen Fragen konfrontiert. Könne der Journalist künftig noch kritische Fragen stellen, wenn sie doch selbst mit dem Verband geschäftlich verbunden sind?

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Langlauf-Weltcup in Dresden am Sonntag

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Der Fall sei „hart an der roten Linie“, sagt jetzt RD-Sportkoordinator Axel Balkausky gegenüber „Zapp“. Man zweifle nicht an der Arbeit der beiden Kollegen, wolle aber sie und ihre Glaubwürdigkeit schützen. Daher hätten die Sportchefs der ARD jetzt die Regeln verschärft. „Solche Vermischungen wird es in Zukunft nicht mehr geben“, kündigte Balkausky an.

Von sl

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