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Dresdner SC will gegen Düdingen Einzug ins Viertelfinale des CEV-Cups perfekt machen

Volleyball Dresdner SC will gegen Düdingen Einzug ins Viertelfinale des CEV-Cups perfekt machen

Das Hinspiel in der Schweiz war eine einseitige Angelegenheit, doch so leicht dürfte es für die DSC-Damen im Rückspiel gegen den TS Volley Düdingen nicht noch einmal werden. Daher mahnt Trainer Alexander Waibl seine Mannschaft vor dem zweiten Vergleich zur Vorsicht. Alles andere als das Weiterkommen wäre eine große Enttäuschung.

DSC-Trainer Alexander Waibl fordert für das Rückspiel gegen Düdingen noch einmal volle Konzentration.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Die Hinspiel-Aufgabe haben die DSC-Volleyballerinnen souverän gelöst, nun will der Bundesliga-Spitzenreiter in eigener Halle „den Deckel drauf machen“. Zum Rückspiel im Achtelfinale des europäischen CEV-Cups empfangen die Elbestädterinnen am Mittwochabend (19 Uhr) den Schweizer Erstligisten TS Volley Düdingen. Nach dem 3:0-Auswärtssieg wollen die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl den Einzug ins Viertelfinale perfekt machen.

Einen Spaziergang erwartet DSC-Angreiferin Katharina Schwabe trotz der Ausgangslage nicht: „Ich denke, Düdingen hat sich daheim unter Wert verkauft. Sie können, wie wir bei unseren Video-Studien gesehen haben, weitaus besser spielen. Deshalb dürfen wir die Aufgabe keinesfalls unterschätzen“, warnt sie. „Schwabi“ lässt aber trotzdem keinen Zweifel am Ziel ihres Teams: „Natürlich wollen wir die nächste Runde erreichen.“

Ähnlich sieht das auch Waibl: „Düdingen hat eine gute Mannschaft, die in dieser Saison schon Volero Zürich geschlagen hat und derzeit Tabellendritter ist. Mit Danielle Harbin verfügen sie über eine Diagonalspielerin mit sehr viel Angriffspower“, so der Coach.

Tatsächlich ist der Kader der Schweizer Vertretung, die erstmals in ihrer Vereinsgeschichte im Achtelfinale des CEV-Cups steht, international gut besetzt. Neben der US-Amerikanerin Harbin, die im Hinspiel mit elf Punkte erfolgreichste Scorerin war, überzeugte auch ihre Landsmännin Courtney Felinski mit zehn Zählern. Sie und die brasilianische Mittelblockerin Kerley Becker sind in der Bundesliga gut bekannt, schmetterten beide doch in der vergangenen Saison für die Roten Raben Vilsbiburg. Waibl erwähnt auch noch die US-Amerikanerin Sabel Moffett, die in der letzten Spielzeit als Top-Scorerin ihres Vereins ausgezeichnet wurde und die im Hinspiel neun Punkte erreichte. Die Fäden im Spiel der Düdinger zieht die erfahrene Schweizer Nationalspielerin Kristel Marbach.

In der ersten Partie zeigte sich der DSC taktisch sehr gut vorbereitet und zog mit einer überragenden Blockabwehr (17 Punkte!) den gegnerischen Angreiferinnen den Zahn. „Das erreicht man nur, wenn man voll fokussiert ist“, erklärt Waibl, der in dieser Woche mit seinen Schützlingen ein hartes Trainingspensum durchzog. „Unser Blick geht bereits jetzt auf das Hammerprogramm, das uns in den nächsten Wochen erwartet. Darauf müssen wir vorbereitet sein, deshalb haben wir sowohl im athletischen Bereich viel geackert und auch an vielen technischen und taktischen Kleinigkeiten gefeilt“, berichtet der Coach, der mit voller Kapelle antreten kann und sicher auf der einen oder anderen Position wieder rotieren lässt.

Von Astrid Hofmann

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