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Sport Regional Dresdner SC verliert in Vilsbiburg mit 1:3
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22:23 22.03.2017
Dominika Strumilo (r.) wird bei einem Außenangriff vom Block der Vilsbiburgerinnen gestoppt. Quelle: Foto: Georg Gerleigner
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Vilsbiburg/Dresden

Die DSC-Volleyballerinnen müssen in die Verlängerung. Nach dem klaren 3:0-Heimsieg vergaben sie am Mittwoch bei den Roten Raben Vilsbiburg die erste Chance auf den Einzug ins Play-off-Halbfinale. Der Titelverteidiger verlor vor 1312 Fans im Raben-Nest das zweite Viertelfinalspiel mit 1:3 (25:14, 15:25, 26:28, 23:25). Damit steht es in der Serie „best of three“ 1:1, die Entscheidung fällt nun im dritten Match am kommenden Sonnabend in Dresden. „Unseren Grundglauben hat das nicht erschüttert. Am Sonnabend hoffen wir dann zu Hause auf eine volle Hütte und dann wollen wir über den Umweg im dritten Spiel den Einzug ins Halbfinale klarmachen“, bleibt Trainer Alexander Waibl trotz allem gelassen.

Der Coach war mit der gleichen Formation wie beim Heimspiel gestartet. Doch schon nach wenigen Ballwechseln verletzte sich Katharina Schwabe am Fuß. So musste der Coach beim 8:11 seinen Kapitän auswechseln, brachte dafür Dominika Strumilo. Nach dem 11:11-Ausgleich brachte eine Aufschlagserie von Mareen Apitz und gute Blockarbeit den DSC mit 17:11 in die Vorhand. Nun ließen sich die Elbestädterinnen den klaren Satzgewinn nicht mehr nehmen.

Im zweiten Durchgang wackelte bei den Gästen immer mehr die Annahme, und es schlichen sich auch sonst Fehler ein. Auch ein Doppelwechsel brachte nichts und so drehten die Roten Raben den Spieß um, entschieden diesen Durchgang deutlich für sich. Im dritten Abschnitt versuchte es der DSC-Coach nun mit Jocelynn Birks für Strumilo. Das lief zu Beginn recht gut und die Dresdnerinnen setzten sich auf 9:3 und später auf 22:17 ab. Doch dann kämpften sich die Raben erneut heran und in der engen Schlussphase vergaben die DSC-Damen zwei Satzbälle und Vilsbiburg nutzte dagegen seine zweite Chance.

Als nach wenigen Ballwechseln im vierten Abschnitt beim Meister erneut die Annahme wackelte, versuchte es Katharina Schwabe noch einmal. Wieder setzte sich das Waibl-Team auf 16:13 ab, konnte den Vorsprung aber erneut nicht halten. Lange Zeit blieb das Geschehen dann ausgeglichen, aber nach 106 Minuten verwandelte Lena Stigrot den ersten Matchball für die Raben zum Sieg. Sie wurde auch mit der goldenen „MVP-Medaille“ ausgezeichnet. Auf Seiten des DSC erhielt Liz McMahon die silberne „MVP-Medaille“. Die Diagonalangreiferin avancierte mit 23 Punkten zur erfolgreichsten Scorerin.

„Den Ausfall von Katharina Schwabe haben wir letztendlich nicht kompensieren können. Sie hat sich eine Kapselverletzung an der Zehe zugezogen und wir müssen nun abwarten, ob sie am Sonnabend einsatzfähig ist. Natürlich ist sie in unserem Annahmeriegel eine wichtige Spielerin“, erklärte Alexander Waibl. Durch die Probleme in der Annahme habe die Mannschaft insgesamt nicht zum gewohnten Rhythmus gefunden, um ein druckvolles Spiel aufzuziehen. Das zeigt sich vor allem auch bei den Angriffsquoten, die im Durchschnitt nur knapp über 30 Prozent lagen. „Unser Angriff war diesmal nicht durchschlagskräftig genug“, so der DSC-Trainer.

Den Umweg über eine dritte Partie müssen auch Potsdam und Wiesbaden gehen. Nachdem Potsdam die erste Partie knapp mit 3:2 gewonnen hatte, siegte Wiesbaden jetzt im zweiten Spiel mit 3:0. Dagegen schafften es Schwerin und Stuttgart direkt ins Halbfinale. Der SSC gewann 3:1 gegen Aachen, Stuttgart setzte sich bei Münster ebenfalls mit 3:1 durch.

Von Astrid Hofmann

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