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Dresdner SC trifft im Pokal den SC Potsdam

Volleyball Dresdner SC trifft im Pokal den SC Potsdam

Die jüngste Aufgabe in der Bundeshauptstadt war keine große Hürde für die Volleyballerinnen von Trainer Alexander Waibl: Beim Zweitligisten BBSC Berlin gewannen sie im DVV-Pokal glatt mit 3:0. In der nächsten Runde haben die Dresdnerinnen nun wieder Heimrecht, denn sie erwarten am 25. November im Viertelfinale den SC Potsdam.

Mareen Apitz (l.) und Katharina Schwabe sind frohen Mutes, am 25. November ins Halbfinale vorzustoßen.

Quelle: M. Rietschel

Dresden. Beim Seitenwechsel im Spiel ging Katharina Schwabe an der Lostrommel vorbei und berührte sie kurz mit den Fingern. Die Angreiferin wollte damit wohl ein bisschen Losglück für ihre Mannschaft beschwören. Und das hat geklappt. Denn die DSC-Volleyballerinnen haben im Pokal-Viertelfinale am 25. November Heimrecht. Die Aufgabe aber wird keine leichte, denn sie treffen auf den SC Potsdam. Trainer Alexander Waibl gefällt diese Paarung auf jeden Fall: „Das ist ein gutes Los. Wir spielen daheim und gegen Potsdam haben wir noch eine Rechnung offen“, sagte der 49-Jährige. Nachdem sein Team zum Saisonstart in Potsdam mit 2:3 unterlag und damit die bislang einzige Niederlage kassierte, wollen sich die Dresdnerinnen nun im Pokal revanchieren.

Zuspielerin Mareen Apitz meinte: „Natürlich freuen wir uns sehr über das Heimspiel, davon gab es ja bekanntlich für den DSC in den vergangenen Jahren nicht so viele. Wir haben einen Traum und das Ziel Mannheim. Deshalb werden wir alles geben, um Potsdam im Viertelfinale zu schlagen. In so einem Alles-Oder-Nichts-Spiel ist die Unterstützung der Fans umso wichtiger und deshalb wünschen wir uns eine volle Halle“, powerte sie. Der Vorverkauf für das Highlight lief bereits am Sonntag an.

Bevor die DSC-Damen am Sonnabend in der Sporthalle Hämmerlingstraße die Auslosung live miterlebten, entledigten sie sich ihrer Pflichtaufgabe im Achtelfinale absolut souverän. Sie bezwangen den Nord-Zweitligisten BBSC Berlin deutlich mit 3:0 (25:12, 25:16, 25:12). Dabei gab der Coach mit Michelle Petter auf der Liberoposition, Madison Bugg im Zuspiel und Dominica Strumilo im Außenangriff drei Mädels, die zuletzt nicht so viele Spielanteile hatten, von Beginn an Einsatzchancen. Mit einem Doppelwechsel in allen drei Sätzen kam zudem auch Diagonalangreiferin Rica Maase zum Einsatz und sie verwandelte nach 65 Minuten auch den Matchball.

Gleich im ersten Satz hatten die DSC-Damen, gezeigt, dass sie in der Hauptstadt nichts anbrennen lassen wollen. Sie zogen mit 12:1 davon. Auch im folgenden Spielverlauf kamen die Waibl-Schützlinge nicht wirklich in Bedrängnis, auch wenn die Gastgeberinnen im zweiten Satz einmal mit 5:3 führten. Insgesamt hatten die Berlinerinnen gegen die Kompaktheit und physische Überlegenheit des fünfmaligen Meisters nicht die Spur einer Chance. Als „MVP“ wurde Mittelblockerin Sasa Planinsec geehrt.

Von Astrid Hofmann

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