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Sport Regional Dresdner SC reist zum Bundesliga-Spitzenspiel nach Stuttgart
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22:17 26.01.2018
DSC-Zuspielerin Mareen Apitz spielt bisher eine starke Saison und dürfte auch in Stuttgart wieder zu den Leistungsträgerinnen der Dresdner Mannschaft gehören. Quelle: Matthias Rietschel
Dresden

Wenn die Volleyballerinnen vom Dresdner SC auf dem MTV Allianz Stuttgart treffen, dann sind heißblütige, spannende und auch hochklassige Duelle garantiert. Und davon könnte es in den nächsten Wochen gleich mehrere geben. An diesem Sonntag (14.30 Uhr) stehen sich beide Teams in der Rückrunde der Bundesliga in der Scharrena gegenüber. Die besondere Brisanz liefert der Blick auf die Tabelle: Die Dresdnerinnen haben den „Platz an der Sonne“ inne und die Schwäbinnen sind mit einem Spiel und vier Punkten weniger in der klassischen Verfolgerrolle.

Generalprobe für Duell im CEV-Cup?

Da beide Teams aber in dieser Woche auch ihre Aufgaben im CEV-Cup – der DSC gegen den Schweizer Erstligisten Düdingen, die Stuttgarterinnen gegen die belgische Vertretung von Beveren jeweils mit 3:0 souverän lösen konnten – dürfte nun ein innerdeutsches Duell im CEV-Viertelfinale in greifbare Nähe rücken.

Knapper DSC-Sieg im Hinspiel

In der Hinrunde der Bundesliga lieferten sich der DSC und MTV Allianz in der Margon-Arena ein ganz enges Match. Nachdem die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl im vierten Satz sogar einen gegnerischen Matchball abgewehrt hatten, setzten sie sich am Ende knapp mit 3:2 durch. Mittlerweile haben die Elbestädterinnen wettbewerbsübergreifend 19 Siege in Serie auf ihrem Konto. Sollte in Stuttgart gar Nummer zwanzig folgen, könnten die DSC-Damen die Tabellenführung weiter ausbauen.

Allerdings wollen genau das die Gastgeberinnen unter allen Umständen verhindern. „Wir freuen uns auf das Spiel und sind mehr als bereit“, sagt MTV-Coach Giannis Athanasopoulos. Während man beim Gastgeber die Partie als „richtungsweisend“ für die Play-off-Platzierungen ansieht, bleibt Alexander Waibl gelassen: „Egal, wie diese Partie ausgeht, bleibt weiter noch alles offen“, ist der 49-jährige gebürtige Stuttgarter überzeugt. Zumal er mit seinem Team auch noch auswärts beim Schweriner SC antreten muss und sich am letzten Bundesliga-Spieltag Stuttgart und Schwerin duellieren.

Waibl lobt den Stuttgarter Angriff

Natürlich weiß Waibl, welch schwere Aufgabe seine Mannschaft in seiner alten Heimat erwartet. „Stuttgart verfügt über eine Vielzahl sehr guter Spielerinnen. Die Qualitäten solcher Angreiferinnen wie Michaela Mlejnkova oder Renata Sandor sind hinlänglich bekannt. Aber auch die junge Holländerin Nika Daalderop oder Julia Schäfer verfügen über großes Potenzial“, weiß Waibl. Die US-amerikanische Mittelblockerin Mallory McCage gehöre zu den Besten der Liga. Und auch Zuspielerin Femke Stoltenborg, die einst auch beim DSC die Fäden zog, ist eine erfahrene Regisseurin. Deshalb erwartet auch Alexander Waibl wieder ein enges Match und setzt dabei auf die Mentalität seines Teams: „Bisher haben wir alle engen Spiele für uns entscheiden können.“ Er habe immer wieder gesehen, dass seine Schützlinge ausgerechnet in schwierigen Phasen noch mal eine Schippe drauf legen können.

Stuttgarterinnen geben sich kämpferisch

Die Stuttgarter Spielführerin Deborah van Daelen, die auf der Diagonalen ebenfalls eine der wichtigsten Leistungsträgerinnen beim Gastgeber ist, baut auf den Heimvorteil und powert: „Wir wollen endlich zeigen, dass wir auch gegen ein Spitzenteam gewinnen können, und hey, die Scharrena ist unser Zuhause.“ Man wird also in der Liga am Sonntagnachmittag sehr gespannt in die schwäbische Automobilschmiede schauen.

Von Astrid Hofmann

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