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Sport Regional Dresdner SC reist im CEV-Cup in die Schweiz
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15:45 23.01.2018
Katharina Schwabe und der DSC wollen in Fribourg eine Runde weiterkommen. Quelle: Matthias Rietschel
Dresden

Die DSC-Volleyballerinnen schweben seit Wochen – eigentlich Monaten – auf einer Erfolgswelle. Nach der Auftakt-Niederlage gegen Potsdam hat das in diesem Sommer neu formierte Team zum Höhenflug angesetzt. Mittlerweile 18 Siege in Folge stehen zu Buche – 13 in der Bundesliga, dazu schmetterte sich die Mannschaft mit drei Siegen ins Pokalfinale. Am Mittwoch (20 Uhr) soll nun die Siegesserie auch auf internationalem Parkett fortgesetzt werden. Die erste Runde im europäischen CEV-Cup meisterten die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl mit zwei klaren Erfolgen gegen den französischen Vertreter Venelles mit Bravour. Jetzt wartet im Achtelfinale der Schweizer Erstligist TS Volley Düdingen, der erstmals in seiner Vereinsgeschichte im Europapokal in der Runde der letzten 16 Mannschaften steht.

Der Kader der Gastgeber ist international besetzt. Die brasilianische Mittelblockerin Kerley Becker und die US-amerikanische Außenangreiferin Courtney Felinski sind den Dresdnerinnen schon aus der Bundesliga bekannt. Beide spielten in der vergangenen Saison für die Roten Raben Vilsbiburg. Die bislang erfolgreichste Scorerin der Düdinger Mannschaft in dieser Saison ist Diagonalangreiferin Danielle Harbin, die ebenfalls aus den USA kommt. Letztes Jahr war ihre Landsmännin Sabel Moffett die beste Punktesammlerin. Mit Ines Granvorka gehört zudem eine Angreiferin im Aufgebot, die einige Jahre beim Champions-League-Teilnehmer Volero Zürich Erfahrungen sammelte. „Das Team ist auf jeden Fall stärker einzuschätzen als unser vorheriger Gegner in diesem Wettbewerb. Sie haben ja nicht umsonst die israelische Vertretung von Saba aus dem Wettbewerb geworfen. Dennoch denke ich, haben wir gute Chancen, die nächste Runde zu erreichen“, so Alexander Waibl.

Und der Blick auf das Tableau zeigt, dass es im Viertelfinale dann möglicherweise zum innerdeutschen Duell gegen Stuttgart kommen kann. Die Schwaben müssen sich im Achtelfinale mit dem belgischen Team von Asterix Beveren auseinandersetzen. Der Sieger des Viertelfinales würde dann höchstwahrscheinlich auf die russische Top-Mannschaft von Uralotschka Jekaterinburg treffen. Bisher standen die DSC-Damen in ihrer Vereinsgeschichte einmal im Halbfinale des CEV-Cups. Das war 2014 und sie scheiterten, wenn auch knapp, an – Jekaterinburg mit Trainerlegende Nikolai Karpol. Die Dresdnerinnen schlugen sich damals allerdings mehr als achtbar, gewannen sogar das Hinspiel mit 3:2, mussten sich dann aber in eigener Halle mit 1:3 geschlagen geben.

Doch Gedanken an die nächste Runde wollen die DSC-Damen angesichts ihres prall gefüllten Terminkalenders derzeit überhaupt nicht verschwenden. Bereits am Dienstag reiste die Mannschaft von Dresden via Zürich nach Freiburg (Fribourg), wo die Partie am Mittwoch um 20 Uhr angepfiffen wird. Das Rückspiel findet dann am 7. Februar in der Dresdner Margon-Arena statt. Trainer Waibl kann in der Schweiz auf seinen kompletten Kader zurückgreifen, alle Spielerinnen sind fit.

Von Astrid Hofmann

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