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Sport Regional Dresdner SC in Potsdam unter Siegzwang
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21:12 23.03.2018
Trainer Alexander Waibl (l.) und Co-Trainer Andrea Ebana sichten ihre Statistiken. Beide tüfteln noch am Matchplan für das wichtige Spiel in Potsdam. Quelle: Matthias Rietschel
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Dresden

So banal es auch klingen mag, doch für die Volleyballerinnen vom Dresdner SC gilt an diesem Wochenende eine einfache Formel: „Siegen oder Fliegen.“ Nach der bitteren 2:3-Heimniederlage im ersten Play-off-Viertelfinalspiel stehen die Elbestädterinnen am Sonntag beim SC Potsdam bereits mit dem Rücken zur Wand.

Entweder der Pokalsieger erzwingt mit einem Sieg das Entscheidungsspiel, das am kommenden Mittwoch in Dresden steigen würde, oder das Saison-Aus wäre bereits besiegelt. Das mag man sich natürlich beim fünfmaligen deutschen Meister noch gar nicht vorstellen, schließlich wäre es seit Wiedereinführung der Play-offs das erste Mal, dass der Klub nicht im Halbfinale vertreten ist.

„Natürlich ist der Druck enorm. Es macht keinen Sinn, das in Abrede zu stellen. Wir wollen ins Halbfinale“, stellt auch Trainer Alexander Waibl klar. Am Mittwoch hatte er mit seinen Schützlingen wie versprochen eine kleine Geburtstagsrunde nach seinem 50. Jubiläum geschmissen. „Wir haben ein halbes Glas Sekt getrunken, die leckere Torte bis auf den letzten Bissen vertilgt und uns in lockerer Runde unterhalten.“ Allerdings habe dabei Volleyball keine Rolle gespielt, wie Waibl versichert. Es sei alles sehr locker gewesen.

Seither aber ging es im Training wieder richtig zur Sache. Die Video-Auswertung der Niederlage hatte die Mannschaft schon zuvor hinter sich gebracht. Nun ging es in den Übungseinheiten darum, an den Defiziten zu arbeiten, die sich gegen Potsdam gezeigt haben. Sie sieht der Coach auch als die Ursache für mentale Probleme. „Jedem emotionalen Thema liegt ein volleyballerisches zugrunde“, ist er überzeugt und erläutert: „Wir sind im Spiel mit mehreren Konstellationen nicht klargekommen und dann entsteht Stress im Kopf. Deshalb haben wir an den Basics gearbeitet mit dem Ziel, am Sonntag in allen Elementen eine bessere Leistung abrufen zu können. Wir müssen einfach überall ein paar Prozente draufpacken.“ Die Spielerinnen seien sehr fokussiert, aber natürlich auch angespannt.

„Wir dürfen den Druck nicht wegschieben, sondern müssen uns damit auseinandersetzen, sonst holt einen das auf dem Feld wieder ein“, weiß Waibl, der mit seinem Trainerteam in dieser Woche auch viel mit den Athletinnen gesprochen hat. „Wir als Trainer müssen ihnen in jeder Hinsicht, aber in erster Linie volleyballerisch, Lösungen aufzeigen“, so der Coach. Sein Assistent Andrea Ebana, der 2013/14 in Potsdam als Co-Trainer gearbeitet hat, ist überzeugt, dass die Mannschaft am Sonntag alles versuchen wird: „Die Einstellung der Mädels ist fantastisch. Sie sind super fokussiert und haben trotzdem Spaß“, meint der Italiener, der anfügt: „Eigentlich hat sich nichts geändert. Wir müssen immer noch zwei Spiele gewinnen, um weiterzukommen. Das wollen und können wir schaffen.“

Um vor dieser entscheidenden Partie nichts dem Zufall zu überlassen, reisen die Dresdnerinnen diesmal schon einen Tag früher an. „So können wir noch einmal in der MBS-Arena trainieren“, erklärt Waibl.

Von Astrid Hofmann

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