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Sport Regional Dresdner SC fertigt den USC Münster mit 3:0 ab
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21:45 22.10.2017
Die Dresdnerin Piia Korhonen überspielt den Münsteraner Block mit Ivana Vanjak und Juliane Langgemach. Quelle: Foto: Matthias Rietschel
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Dresden

Alexander Waibl war am Sonntagabend in Feierlaune. Und das hatte gleich zwei Gründe. Zum einen beging Ehefrau Stefanie, die natürlich zum ersten Heimspiel auf der Tribüne die Daumen drückte, ihren 31. Geburtstag. Zum anderen sorgten die DSC-Volleyballerinnen bei ihrem Chef für gute Stimmung. Beim Kräftemessen mit dem USC Münster machte Waibls Team kurzen Prozess, gewann in nur 74 Minuten glatt mit 3:0 (25:18, 25:17, 25:17). Damit bescherten die Spielerinnen ihrem Coach einen kurzen Arbeitstag. Ehefrau Stefanie wurde zwischendurch sogar noch mit einem Ständchen der 2603 Zuschauer erfreut.

Ein so deutlicher Sieg war nach der knappen 2:3-Auftaktniederlage eine Woche zuvor in Potsdam nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Doch wie Waibl schon im Vorfeld erklärte, haben seine Schützlinge in der Trainingswoche intensiv und hart gearbeitet. Das zahlte sich aus. Von Beginn an diktierte der Gastgeber das Geschehen auf dem Feld. Der Coach hatte seine Formation gegenüber Potsdam nur auf einer Position verändert – statt Michelle Petter begann er diesmal mit Kapitän Myrthe Schoot auf der Liberoposition. Nicht nur die holländische Nationalspielerin organisierte Annahme und Abwehr souverän, auch Katharina Schwabe und Eva Hodanova zeigten gegenüber der ersten Partie eine deutliche Steigerung in der Annahme.

Damit konnte Zuspielerin Mareen Apitz diesmal die Bälle sehr variabel verteilen und ihre Angreiferinnen optimal einsetzen. Diagonalangreiferin Piia Korhonen bekam der USC Münster fast gar nicht in den Griff, aber weil diesmal auch Schwabe und Hodanova über die Außenpositionen punkteten und Apitz die beiden Mittelblockerinnen Ivana Mrdak und Sasa Planinsec immer wieder einsetzte, waren die Dresdnerinnen für den Gegner nur schwer auszurechnen. So ging der erste Satz klar an den DSC.

Auch im zweiten und dritten Durchgang zeigten sich die Waibl-Schützlinge dem USC in allen Belangen überlegen. Weil die Dresdner Annahme die gesamte Zeit über stabil blieb und es nicht einen direkten Fehler in diesem Bereich gab, konnten die Gäste mit ihrem sonst gefürchteten Aufschlagsspiel bei den DSC-Damen keine Wirkung erzielen. Als Mrdak den zweiten Matchball sicher verwandelte, feierten die Fans ihre Mannschaft für den ersten Saisonsieg gebührend. Zur „Wertvollsten Spielerin“ kürte Gästetrainer Teun Buijs, der übrigens vor der Partie gemütlich plaudernd mit Alexander Waibl Seite an Seite saß, die Finnin Piia Korhonen, die mit 22 Zählern auch erfolgreichste Punktesammlerin bei den Gastgeberinnen war.

„Der Ansatz stimmte eigentlich schon in Potsdam. Wir haben wirklich gut gearbeitet und mit zwei inzwischen wieder gesunden Außenangreiferinnen und einer sicheren Annahme konnte ich heute die Bälle wirklich gut verteilen. Wir hatten einfach mehr Lösungen parat“, freute sich Mareen Apitz nach dem Erfolg, der Auftrieb für die kommenden Aufgaben geben dürfte.

Waibl befand: „Im Gegensatz zum letzten Spiel haben wir diesmal eine stabile Annahme gehabt. Das war allerdings keine Selbstverständlichkeit, denn Münster schlägt wirklich druckvoll und taktisch gut auf. Wir konnten uns jedoch sehr gut darauf einstellen. Einen Riesenanteil am Erfolg hatten diesmal Eva Hodanova und Katharina Schwabe, die sowohl in Annahme als auch Angriff deutlich zulegen konnten. Insgesamt war es eine runde Sache der gesamten Mannschaft und dabei haben uns auch die Zuschauer unheimlich geholfen“, so Waibl.

Von Astrid Hofmann

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