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Sport Regional Dresdner SC feiert Auswärtssieg in Stuttgart
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14:24 02.04.2017
Jubel bei den Dresdner Spielerinnen. Quelle: imago/Eibner
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Stuttgart/Dresden

Nach dem Kraftakt der Volleyball-Frauen des Dresdner SC zum überraschenden Sieg beim Favoriten MTV Stuttgart warnte Trainer Alexander Waibl vor verfrühtem Final-Jubel. „Das war ein erster Schritt, mehr nicht“, sagte er nach dem 3:2 (25:21, 20:25, 20:25, 29:27, 15:11)-Sieg des Titelverteidigers im ersten Duell um den Einzug in die Endspiele um die deutsche Meisterschaft.

Obwohl sein Team mit personellen Probleme angetreten war, obwohl der DSC dann auch noch mit 1:2 nach Sätzen hinten lag, gelang den Dresdnerinnen am Samstag nach 129 Minuten der vorher nicht unbedingt erwartete Sieg beim Pokalsieger in Stuttgart. Am kommenden Samstag kann der DSC in eigener Halle den Einzug ins Finale in der Serie Best-of-Three perfekt machen. «Wir müssen uns noch weiter verbessern, wenn wir eine Chance haben wollen, das Ding vor heimischem Publikum zuzumachen», betonte Waibl. Sollte es zum dritten Match kommen, würde die Partie am 15. April in Stuttgart stattfinden.

Nun aber hat erstmal der DSC die bessere Ausgangsposition, um seine Titelserie mit dem vierten nacheinander fortzusetzen. Den zweiten Finalisten ermitteln der SSC Pallmberg Schwerin und VC Wiesbaden, die Serie hat noch nicht begonnen.

Dabei sah es für die Dresdnerinnen in Stuttgart nach dem Gewinn des ersten Satzes nicht gut aus. Brittnee Cooper fehlte wegen einer Handgelenksverletzung, Erin Johnson wegen einer Augen-Operation, damit standen Waibl zwei Mittelblockerinnen nicht zur Verfügung. Und dann knickte auch noch Angreiferin Jocelynn Birks im ersten Durchgang um. Nach einer Behandlungspause konnte sie nur noch kurzzeitig eingesetzt werden. Die beiden folgenden Sätze gingen an Stuttgart.

Letztlich gelang aber der DSC-Kraftakt, großen Anteil am Erfolg hatte Diagonalangreiferin Liz Mc Mahon mit 30 Punkten. «Ich in total stolz auf unsere Mannschaft. Wir haben gesehen, wie wir es gemeinsam schaffen können», sagte Spielführerin Myrthe Schoot. «Es wird auch zu Hause keinesfalls leicht, aber ich habe Vertrauen in uns, nachdem wir hier einen Weg gefunden haben, das Spiel zu drehen», sagte Schoot.

Von Astrid Hofmann

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