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Dresdner SC erwartet die Roten Raben

Volleyball Dresdner SC erwartet die Roten Raben

Die Dresdner Volleyballerinnen wollen in der Bundesliga ihren Platz an der Sonne behaupten. Dazu müssen sie am Sonnabend um 17.30 Uhr in der Margon-Arena ihr Können abrufen, um den Roten Raben aus Bayern die Flügel zu stutzen. Ein besonderes Spiel wird es für Barbara Wezorke, die bis zum Sommer noch in Vilsbiburg aktiv war.

Die DSC-Volleyballerinnen wollen am Sonnabend wieder einen Sieg mit ihren Fans feiern.

Quelle: Archiv/Matthias Rietschel

Dresden. Von diesem einen „blöden Spiel“ wollen sich die DSC-Volleyballerinnen keinesfalls die Laune verderben lassen und sich auch nicht aus dem Rhythmus bringen lassen. Das jedenfalls beteuert Mittelblockerin Barbara Wezorke nach der ärgerlichen 0:3-Niederlage in Stuttgart und vor dem Heimspiel gegen die Roten Raben Vilsbiburg (Sonnabend, 17.30 Uhr). „Da haben wir keine Angst. Vilsbiburg ist definitiv ein Team, das wir schlagen können“, ist die 24-Jährige überzeugt, die in den vergangenen zwei Spielzeiten selbst noch das Raben-Trikot trug.

Nachdem die gebürtige Rüsselsheimerin im Sommer an die Elbe zurückwechselte, hat sie sich unter Trainer Alexander Waibl sehr gut entwickelt und das zeigte sie zum Beispiel auch beim 3:0-Erfolg im Hinspiel bei ihrem Ex-Verein. Mit 14 Punkten war sie an ihrer ehemaligen Wirkungsstätte die Top-Scorerin des Tages.

Wie Wezorke hat auch Waibl den Eindruck, dass die Niederlage in Stuttgart bei seinen Schützlingen keine Nachwirkungen hinterlassen hat. „Wir haben in dieser Woche in sieben Trainingseinheiten sehr hart gearbeitet, weil wir ja auch schon die kommenden Aufgaben im Blick haben müssen. Dabei spielte das 0:3 vom Sonntag nur insofern eine Rolle, dass wir an bestimmten Problemen, die dort zu Tage traten, gefeilt haben. Dass die Niederlage aber den Spielerinnen sonderlich im Kopf herumspukt, konnte ich nicht feststellen. Die Stimmung war wirklich sehr gut“, meint der Coach. Dennoch warnt er: „Ein Selbstläufer wird die Aufgabe gegen die Roten Raben keinesfalls. Da darf man sich nicht vom Tabellenplatz täuschen lassen und auch nicht von unserem klaren Hinspielsieg. Schließlich hat Vilsbiburg nicht umsonst in Schwerin gewonnen.“

Die Niederbayern seien stets gefährlich. „Sie haben mit Lena Stigrot und der Schweizerin Laura Künzler zwei physisch starke Angreiferinnen, auch auf der Mitte sind sie mit den Nationalspielerinnen Jennifer Pettke und Leonie Schwertmann sehr gut besetzt“, weiß Waibl. Die Fäden im Spiel zieht die belgische Nationalspielerin Ilka Van de Vyver, auf der Diagonalen sorgt die Kolumbianerin Dayana Segovia, die vergangene Saison übrigens in Finnland spielte, zuverlässig für Punkte. Mit Vanessa Agbortabi sicherten sich die Raben zudem schon ein Talent vom VCO Berlin, das mit einem Zweitspielrecht ausgestattet ist und an diesem Wochenende den Raben auch zur Verfügung steht.

Der Schweizer Trainer Timo Lippuner, der seit dieser Saison die Vilsbiburger Damen trainiert, powert vor der Partie: „Um dem Favoriten das Leben so schwer wie möglich zu machen, haben wir diese Woche im Training den Schwerpunkt auf taktische Elemente gelegt.“ Disziplin im Spielaufbau, Mut und Cleverness im Angriff sowie ein sehr gutes Aufschlag- und Annahmespiel sieht er als Voraussetzungen, um in der Dresdner Margon-Arena gegen den Tabellenführer zu bestehen.

Bei allem Respekt vor den Qualitäten des Gegners sollte für die Waibl-Schützlinge ein Sieg Pflicht sein, denn an der Tabellenspitze geht es absolut eng zu. Wollen die Dresdnerinnen sich für die Play-offs eine optimale Ausgangsbasis sichern, dürfen sie sich keine Ausrutscher leisten.

Von Astrid Hofmann

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