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Sport Regional Dresdner SC erwartet Potsdamerinnen zum alles entscheidenden dritten Viertelfinal-Vergleich
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17:43 27.03.2018
DSC-Trainer Alexander Waibl fordert im alles entscheidenden Vergleich mit den Brandenburgerinnen noch einmal volle Konzentration. Quelle: Matthias Rietschel
Dresden

Den taktischen Plan konsequent umsetzen, mit der nötigen Aggressivität auftreten und dennoch cool bleiben. Mit diesem Rezept haben die DSC-Volleyballerinnen am Sonntag in Potsdam das vorzeitige Saisonende abgewendet und mit dem 3:1-Sieg das dritte Play-off-Viertelfinalspiel am Mittwoch (19 Uhr) erzwungen. In eigener Halle will der deutsche Pokalsieger den Einzug ins Halbfinale perfekt machen.

Doch selbst den Auswärtserfolg in der MBS-Arena sieht Trainer Alexander jetzt keinesfalls als psychologischen Vorteil: „Es hat sich an der Ausgangslage nichts geändert. Darüber muss sich jeder im Klaren sein“, betont der Coach, der erneut einen harten Fight und ein „Nervenspiel mit großer Anspannung“ erwartet. „Deshalb haben wir den Sieg vom Sonntag ganz schnell abgehakt“, fügt er an. Am Montag gab es für die Spielerinnen, die die Hauptanteile des Spiels in Potsdam trugen, regeneratives Training, für alle anderen etwas mehr Krafttraining und eine individuelle Balleinheit.

Nun treffen beide Mannschaften schon zum sechsten Mal in dieser Saison aufeinander. Dreimal behielt bislang der DSC die Oberhand, zwei Siege erkämpften die Brandenburgerinnen. Weil man sich mittlerweile fast in- und auswendig kennt, hat Waibl wie schob vor der Sonntagspartie auf eine ausführliche Video-Einweisung verzichtet. „Wir haben individuell an einigen Schwachpunkten gearbeitet. Da haben wir durchaus noch Steigerungspotenzial“, ist der Coach überzeugt, der zudem auf die mentale Komponente hinweist: „Es geht darum, die emotionale Schiene wieder in den Griff zu bekommen, sich mit einem möglichst dicken Fell nicht von äußeren Umständen beeinflussen zu lassen. Das heißt, wir müssen genauso fokussiert sein wie in der letzten Begegnung.“

Natürlich weiß er, dass der Druck nach wie vor auf seinem Team lastet, das noch nie seit 2011 im Viertelfinale die Segel streichen musste. Für die Potsdamerinnen wäre es dagegen das erste Halbfinale überhaupt in der Vereinsgeschichte. Sie müssten dann gegen Stuttgart ran. Erreicht der DSC die Runde der letzten Vier, würde es zum nächsten Ostderby gegen Titelverteidiger Schwerin kommen.

Doch dafür brauchen die Waibl-Schützlinge wieder eine Top-Leistung. „Es wird ein harter Kampf“, prophezeit der DSC-Trainer, meint mit Blick auf seine Schützlinge aber: „Die Mädels sind einfach gern zusammen und sie wollen sich noch nicht aus der Saison und voneinander verabschieden.“ Kapitän Myrthe Schoot baut auch auf die Unterstützung von den Rängen: „Wie uns die mitgereisten Fans in Potsdam geholfen haben, war einfach riesig. Ich hoffe, das wird daheim noch ein Stück lauter“, so die niederländische Nationalspielerin. Mareen Apitz, die am Montag ihren 31. Geburtstag feierte und in Potsdam verdient zur „MVP“ gekürt worden war, sagt: „Wir wollen ins Halbfinale, das haben wir uns verdient. Dazu brauchen wir einen klaren Kopf und flinke Beine.“

Von Astrid Hofmann

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