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Dresdner SC entführt drei Medaillen aus Erfurt

Jan Riedel wird deutscher Vizemeiste Dresdner SC entführt drei Medaillen aus Erfurt

Insgesamt drei Medaillen haben die DSC-Leichtathleten am Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt erkämpft. Das einzige Edelmetall im Erwachsenenbereich ging auf das Konto von Jan Riedel. Der 27-Jährige gewann Silber über 800 m in 1:48,24 Minuten.

DSC-Läufer Jan Riedel (M.) wurde in Erfurt deutscher Vizemeister über die 800-m-Strecke.

Quelle: Wolfgang Birkenstock

Dresden. Insgesamt drei Medaillen haben die DSC-Leichtathleten am Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt erkämpft. Das einzige Edelmetall im Erwachsenenbereich ging auf das Konto von Jan Riedel. Der 27-Jährige gewann Silber über 800 m in 1:48,24 Minuten. Lange lag der Schützling von Katja Hermann auf dem dritten und vierten Rang, beim Einbiegen auf die Zielgerade setzte er zum Schluss-Spurt an. Folgen konnte ihm nur Benedikt Huber aus Regensburg, der ihn am Ende kurz vor der Ziellinie abfing. „Bis 200 Meter vor dem Ziel hatte ich eine richtig gute Position, dass ich gegen Benedikt dann noch den Kürzeren gezogen habe, war nicht zu ändern. Insgesamt bin ich mit dem Rennverlauf und auch der Zeit zufrieden“, sagte der Dresdner anschließend. Immerhin hat der deutsche Hallenmeister von 2016 damit auch sein Ziel, mit einer Medaille nach Hause zu kommen, erreicht.

Zwei weitere Medaillen erkämpften die U20-Staffeln. Über 3 x 1000  m liefen Oliver Rehn, Niklas Härtig und Jonathan Schmidt ein grandioses Rennen und wurden mit Gold (7:29,08 Minuten) belohnt. „Die Jungs waren mit der schlechtesten Team-Zeit aller 26 Staffeln angereist und haben sich am Ende völlig überraschend den Titel geholt“, freute sich Katja Hermann, die berichtet: „Oliver Rehn ist eigentlich Hindernisläufer und Niklas Härtig Langstreckler, der erst vor einem Jahr von Flöha zum DSC gewechselt ist. Beide haben ihre Sache ganz toll gemacht, auch wenn sie den Stab mit einem leichten Rückstand an Schlussläufer Jonathan übergeben haben. Er hat den Sieg dann nach Hause gelaufen.“

Besonders Rehn und Schmidt hatten vom Vortag noch ein echtes Härteprogramm in ihren Beinen, denn sie waren nicht nur den Staffel-Vorlauf über diese Distanz gelaufen: Sie hatten auch noch maßgeblichen Anteil daran, dass die 4x400-m-Staffel ins Finale kam. Dort sicherten dann Kevin Joite, Jannik Czudaj, Marko Rycer und Jonathan Petzke (3:18,15 Minuten) die Silbermedaille. Die Frauenstaffel mit Jule Bohnefeld, Felicitas Ender und Johanna Kleiner kam über 3 x 800 m auf einen starken fünften Platz (6:49, 69 Minuten). „Das sind noch ganz junge Mädels, die ihre Aufgabe ebenfalls ganz hervorragend gelöst haben“, lobt Katja Hermann.

Von Astrid Hofmann

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