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08:29 10.01.2018
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Dresden

Die DSC-Volleyballerinnen haben ihre Aufgabe im CEV-Cup glänzend gemeistert und sich ins Achtelfinale des zweithöchsten europäischen Wettbewerbs geschmettert. Nach dem klaren 3:0-Heimsieg gegen den französischen Pokalsieger Pays d`Aix Venelles VB ließen die Dresdnerinnen am Dienstag auch im Rückspiel nichts anbrennen und setzten sich deutlich mit 3:0 (25:12, 25:9, 25:22) durch. Auf den Gegner müssen die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl aber noch bis Mittwochabend warten, wenn die Partie zwischen Hapoel Kfar Saba und dem Schweizer Erstligisten TS Volley Düdingen in Israel beendet ist. Das Hinspiel hatten die Schweizerinnen mit 3:1 gewonnen.

Alexander Waibl startete diesmal mit Mareen Apitz im Zuspiel, Piia Korhonen auf der Diagonalen, Barbara Wezorke und Ivana Mrdak auf der Mitte, den Außenangreiferinnen Katharina Schwabe und Eva Hodanova und Libera Myrthe Schoot. Und die Elbestädterinnen begannen vor 2700 Zuschauern sehr konzentriert, setzten den Gegner mit ihren Aufschlägen unter Druck. Aus eigener sicherer Annahme konnte Mareen Apitz die Bälle variabel verteilen und auch in der Block- und Feldabwehr erwies sich der DSC als die bessere Mannschaft. Über die Stationen 8:4 und 16:10 setzten sich die Dresdnerinnen deutlich ab und nach 23 Minuten verwandelte Piia Korhonen den zweiten Satzball.

Noch klarer beherrschten die Waibl-Schützlinge das Geschehen auf dem Feld und den Gegner im zweiten Abschnitt. Während sich die Elbestädterinnen kaum Fehler leisteten, bissen sich die Gastgeberinnen an der sicheren DSC-Abwehr die Zähne aus. Nach dem 8:5 setzte sich der Tabellenführer der Bundesliga auf 18:7 ab und ließ dann nur noch zwei gegnerische Punkte zu. Nach dem gewonnen zweiten Satz waren die Dresdnerinnen durch.

Alexander Waibl wechselte im dritten Durchgang seine Reihen durch. So fanden die Französinnen nun besser ins Spiel, führten phasenweise mit drei Punkten, doch am Ende bewiesen die Dresdnerinnen Moral und spielten ihre Qualitäten aus. Nach nur 72 Minuten verwandelte Sasa Planinsec mit einem Ass den zweiten Matchball zum Sieg. „In den ersten beiden Sätzen haben wir sehr gut durchgezogen, hervorragend aufgeschlagen und auch gut in der Abwehr gespielt. Als wir dann qualifiziert waren, fiel die Spannung etwas ab, aber das ist normal. Am Ende haben wir das souverän gelöst“, zeigte sich Alexander Waibl absolut zufrieden. Auch Myrthe Schoot meinte: „Es lief bei uns. Die drei mitgereisten Fans haben genauso laut für Stimmung gesorgt wie der Rest der Halle.“

Von Astrid Hofmann

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