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Sport Regional Dresdner SC bezwingt VCO Berlin glatt mit 3:0
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11:24 06.01.2018
Gegen die wuchtigen Angriffe von Piia Korhonen (l.) vom DSC hatte es Emma Cyris (Berlin) schwer. Quelle: Matthias Rietschel
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Dresden

Alexander Waibl strahlte. „Ich hätte es mir nicht besser wünschen können“, meinte der Trainer der DSC-Volleyballerinnen nach dem überaus gelungenen Start ins neue Jahr. Vor der tollen Kulisse von 2553 Zuschauern setzte sich der Tabellenführer der Bundesliga gegen das Nachwuchsteam des VC Olympia Berlin souverän mit 3:0 (25:15, 25:13, 25:14) durch und feierte damit den zehnten Punktspielerfolg in Serie.

Was Alexander Waibl besonders freute, war der Auftritt der beiden Youngster Rica Maase und Camilla Weitzel, die ihre Einsatzchancen hervorragend nutzten. Die 17-jährige Mittelblockerin Camilla Weitzel wurde nach dem Schnelldurchgang sogar erstmals zur „Wertvollsten Spielerin“ gekürt. „Ich bin völlig überwältigt“, sagte das Talent, das mit sieben Punkten zum Sieg beitrug. „Die Pässe der Zuspielerinnen stehen ja auch so gut, da muss man einfach die Bälle verwerten“, sagte sie mit strahlendem Lächeln.

Dabei sei sie, wie vor jeder Partie, auch gegen ihre Gefährtinnen aus der Junioren-Nationalmannschaft vorher aufgeregt gewesen. „Ich kenne sie ja alle gut“, meinte sie und gab zu: „Ich hatte ja nicht damit gerechnet, dass ich in dieser Saison schon so in der ersten Mannschaft eingebunden werde und jetzt sogar so viele Spielanteile erhalte. Das muss ich erst alles richtig verarbeiten.“ Jetzt freut sich die 1,95 m große Athletin auf ihre erste Reise mit dem DSC zum CEV-Cup-Spiel am Montag nach Frankreich. „Das ist noch mal eine ganz andere Welt“, ist sie überzeugt. Auch für Rica Maase wird es die erste Auswärtspartie im internationalen Wettbewerb. „Das ist eine ganz neue Situation und fängt schon beim Taschepacken an. Man muss überlegen, was man alles mitnehmen muss. Ich freue mich darauf, zumal ich noch nie in Frankreich gespielt habe“, berichtet sie.

Obwohl auch der Blick der erfahrenen Mannschaftsgefährtinnen natürlich schon auf die nächsten schweren Aufgaben gerichtet ist, zog der Spitzenreiter am Freitag die Pflichtaufgabe gegen den VCO Berlin konzentriert durch. Alexander Waibl startete in die Partie mit Mareen Apitz im Zuspiel, Piia Korhonen auf der Diagonalen, den Mittelblockerinnen Sasa Planinsec und Ivana Mrdak, im Außenangriff mit Katharina Schwabe und Dominika Strumilo sowie Michelle Petter als Libera. Die Gastgeberinnen fanden schnell ins Spiel, setzten sich mit druckvollen Aufgaben, guter Blockarbeit und variablem Angriff gegen die überforderten Gäste schnell auf 12:1 ab. Beim 13:2 brachte der DSC-Coach mit dem bekannten Doppelwechsel Zuspielerin Madison Bugg und Diagonalangreiferin Rica Maase aufs Feld. Maase konnte kurz darauf ihren ersten Punkt erzielen. Bis zum 21:8 blieb die Partie völlig einseitig, dann patzten die Dresdnerinnen kurzzeitig in der Annahme, aber in Gefahr gerieten sie nie.

Auch im zweiten Abschnitt dominierte der DSC, ab dem 19:11 kam Camilla Weitzel aufs Feld und sie durfte im dritten Durchgang von Beginn an ran. Nach nur 63 Minuten beendete Katharina Schwabe mit dem ersten Matchball den kurzen Arbeitstag. „Wir wollten mit dieser Partie wieder in den Spielrhythmus kommen. Das hat alles funktioniert. In der Annahme war zu sehen, dass wir doch in dieser Woche viel im Kraftbereich gearbeitet haben. Insgesamt war es ein schöner Spieltag mit einer tollen Kulisse“, zeigte sich der Coach sehr zufrieden.

Von Astrid Hofmann

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