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Sport Regional Dresdner Ruderclub in Cotta hat ein neues Trainerhaus
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09:02 24.04.2018
Sophie Leupold und Olympiasieger Tim Grohmann haben gute Bedingungen im neuen Kraftraum. Quelle: Astrid Hofmann
Dresden

Der Dresdner Ruderclub in Cotta kann auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurückblicken. „Wir befinden uns jetzt im 116. Jahr unseres Bestehens“, sagte DRC-Präsident Olaf Förster am Montag bei der Einweihung des neuen Trainerhauses nicht ohne Stolz. „Die älteren Ruderer und Trainer können sich noch erinnern, dass an dieser Stelle einst die Gaststätte Dampfschiff stand und da hieß es immer nur, wir gehen jetzt zur Hilde“, weiß er aus den Erzählungen.

Im Jahr 1988 – als Förster übrigens Olympiasieger wurde – war das Dampfschiff einem Funktionsgebäude für die damals zwölf (!) hauptamtlichen Trainer gewichen. Mittlerweile war das alte, mit Asbestzementplatten versehene Haus jedoch marode, durch die Hochwasser von 2002 und 2013 schwer geschädigt und nicht mehr wirtschaftlich zu sanieren. So entstand nun nach 30 Jahren an gleicher Stelle ein moderner Ersatzneubau, den die Sportlerinnen und Sportler sowie Trainer und Übungsleiter des Vereins und des Bundesstützpunktes in Beschlag nehmen konnten. Investiert wurden 1,5 Millionen Euro, davon stammen 840 000 Euro aus Mitteln des Freistaates Sachsen und der Bundesrepublik. Für den Restbetrag kommt die Landeshauptstadt auf.

Lames: Setzen Maßstäbe

Dresdens Sportbürgermeister Peter Lames erklärte bei der feierlichen Einweihung: „Ich freue mich, dass diese renommierte Sportstätte unserer Stadt wieder ein neues Trainerhaus hat. Damit verbessern sich die heute schon guten Arbeits- und Trainingsbedingungen noch weiter. Es ist so gebaut, dass Cotta auch weiterhin Bundesstützpunkt bleibt. Gerade in Bezug auf die aktuell diskutierte Leistungssportreform setzen wir damit Maßstäbe“, so Lames, der hofft, dass die Aktiven an die großen Traditionen vergangener Jahre anknüpfen können.

Entstanden ist ein unterkellertes, zweigeschossiges Gebäude mit 1200 Quadratmetern. Der Keller wurde aus wasserundurchlässigem Beton gebaut. Fenster und Tür im Keller erhielten einen zusätzlichen Hochwasserschutz. In das Erdgeschoss sind die beiden Krafträume aus dem ufernahen und somit hochwassergefährdeten Bereich des Haupthauses verlegt worden. Nicht nur Olympiasieger Tim Grohmann und Nachwuchstalent Sophie Leupold freuen sich, dass bei Hochwasser die schweren Kraftgeräte nicht mehr beräumt werden müssen, sondern jetzt sicher im Trainerhaus verbleiben. Im Obergeschoss finden die Trainer und Objektverantwortliche mit fünf Arbeitsräumen beste Bedingungen vor.

Von Astrid Hofmann

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