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Sport Regional Dresdner Eislöwen zu Gast in Kaufbeuren
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15:41 27.11.2017
Franz Steer und sein Team erwartet eine schwere Aufgabe im Allgäu. Quelle: Foto: Thomas Heide
Dresden

Die Erholungsphase für die Dresdner Eislöwen ist diesmal sehr kurz. Nach dem knappen Derbysieg gegen Crimmitschau steht an diesem Dienstag bereits die nächste Aufgabe in Kaufbeuren an. Dabei muss Trainer Franz Steer weiter auf die Verletzten Petr Macholda, Harrison Reed, Martin Davidek und erneut auch auf Torhüter Sebastian Stefaniszin verzichten. Und die nächsten Ausfälle zeichnen sich schon ab, allerdings aus erfreulichem Anlass: So wurden Timo Walther und Cedric Schiemenz von U20-Bundestrainer Christian Künast in den vorläufigen WM-Kader berufen.

Beide Spieler werden sich ab Donnerstag mit der Auswahl in Füssen auf die U20-WM in Frankreich (10.-16.12.) vorbereiten. Der finale WM-Kader wird vor dem Abflug des Teams am 5. Dezember nominiert. Cedric Schiemenz ist besonders glücklich: „Das ist eine Ehre für mich und ich freue mich, dass ich endlich dabei bin. Natürlich verpasse ich in dieser Zeit viele Spiele bei den Eislöwen, aber zum anderen ist es natürlich schön, neue Erfahrungen zu sammeln.“

Am Dienstagabend ist der 18-Jährige aber in Kaufbeuren noch dabei. Beim Tabellensiebenten wartet erneut eine schwere Aufgabe auf die Elbestädter. „Sie haben eine sehr gute Mannschaft und einen starken Torhüter Stefan Vajs, der allerdings zuletzt ausfiel. Kaufbeuren spielt kompakt und diszipliniert. Wir haben eine lange Anreise und auswärts ist es immer schwer“, weiß Steer, der mit dem Einstand von Neuzugang Tadas Kumeliauskas sehr zufrieden war. „Das ist ein guter Junge, der uns schon weiterhilft und ein Typ, der in unser Team passt“, so der Eislöwen-Coach.

Dem Litauer war gleich bei seinem ersten Heimauftritt gegen Crimmitschau ein Tor gelungen, dennoch meinte er anschließend bescheiden: „Ich hatte eine lange Pause, deshalb muss ich erst wieder reinfinden und weiß, dass es viel zu verbessern gibt.“ Der 26-Jährige musste sich im September einer Leisten-OP in München unterziehen, seitdem habe er aber keine Schmerzen mehr. Von der Stimmung in Dresden war er begeistert: „Ich habe schon einmal mit einem Team in Düsseldorf gespielt und weiß, dass die deutschen Fans sehr begeisterungsfähig sind, aber vor so einer tollen Kulisse habe ich noch nicht gespielt.“ Natürlich hofft Kumeliauskas, dass sein auf vier Spiele vorerst begrenzter Probevertrag verlängert wird.

Von Astrid Hofmann

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