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Sport Regional Dresdner Eislöwen wollen zeigen, wie man in Freiburg siegt
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09:35 27.10.2017
Kämpft noch mit dem Jetlag, könnte aber zum Einsatz kommen: Tim Miller. Quelle: imago
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Dresden


Nach drei Siegen in Folge wollen die Dresdner Eislöwen am Wochenende ihren Lauf fortsetzen. Am heutigen Abend gastiert der Tabellenvierte beim EHC Freiburg und am Sonntag empfangen die Elbestädter daheim (16 Uhr) Zweitliga-Meister Frankfurt. Besonders gespannt sind die Fans natürlich, ob die Neuzugänge der Blau-Weißen, Rückkehrer Harrison Reed und der Deutsch-Amerikaner Tim Miller, ihr Debüt im Eislöwen-Trikot geben werden. Versprechen konnte das Trainer Franz Steer noch nicht. Während Miller noch ein wenig mit dem Jetlag zu kämpfen hat, stand bei Reed gestern nicht hundertprozentig fest, ob alle Formalitäten pünktlich bis zur Abfahrt des Busses geklärt sind.

Auf jeden Fall hat sich Steve Hanusch nach seiner Verletzung zurückgemeldet. Eventuell sitzt auch Torhüter Sebastian Stefaniszin am Sonntag erstmals wieder auf der Bank. Egal, ob die beiden Neuzugänge im Kader stehen oder nicht, Franz Steer ist nach den letzten Vorstellungen seiner Jungs zuversichtlich: „Die Mannschaft hat auch mit elf Stürmern funktioniert“, so der Bayer, bei dem stets das Team im Vordergrund steht. „Egal, ob einer in der ersten oder vierten Reihe agiert, wichtig ist, dass er sich absolut in den Dienst des Teams stellt“, hebt Steer hervor.

Und ihn freut besonders, wenn die jungen Spieler dabei Fortschritte machen. Wie zum Beispiel Cedric Schiemenz. Den 18-Jährigen baute er zeitweise sogar in die erste Reihe ein, weil er die Philosophie vertritt, dass sich die Youngster am ehesten an der Seite erfahrener Cracks entwickeln. „Sie dürfen bei mir auch Fehler machen, denn daraus lernen sie. Und das Vertrauen, das du in sie setzt, bekommst du auf jeden Fall zurück“, ist der 59-Jährige überzeugt. Cedric Schiemenz selbst fühlt sich in Dresden sehr gut aufgenommen. „Vor allem Thomas Pielmeier und René Kramer sagen auch mal, wenn man etwas gut gemacht hat oder erklären, welche Sachen man besser lösen muss. In Kanada haben die Superstars nur auf den jungen Spielern rumgehackt“, erinnert sich der gebürtige Berliner, der bislang ein Tor und sechs Assists zu Buche stehen hat.

Vielleicht kommt heute in Freiburg der nächste Punkt hinzu. Franz Steer warnt allerdings vor den Breisgauern: „Wir wissen, was uns erwartet. Die Wölfe haben alle Punkte zu Hause geholt. Sie sind also sehr heimstark. Dazu kommt natürlich eine lange Reise und die Zuschauer auf den Rängen sind sehr hitzig.“ Dazu müsse man besonders auf drei Spieler aufpassen, die 14 der insgesamt 32 Tore erzielt haben. Dazu wird wohl auch bei Freiburg ein interessanter Neuzugang sein Debüt geben. Mit Mark Mancari holten die Wölfe einen NHL-erfahrenen Profi, der auch schon in der DEL in Augsburg und zuletzt Krefeld spielte. Ganz witzig wäre, wenn bei den Eislöwen Tim Miller auflaufen würde, denn Mancari ist sein bester Kumpel. „Er hat genau zur gleichen Zeit das Angebot aus Deutschland erhalten wie ich“, sagte Miller lachend. So könnte es also heute bereits ein Wiedersehen auf dem Eis geben.

Von Astrid Hofmann

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