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Dresdner Eislöwen wollen Trendwende schaffen

Eishockey Dresdner Eislöwen wollen Trendwende schaffen

Für die Eishockey-Cracks in der DEL2 beginnt jetzt in der Hauptrunde das letzte und damit entscheidende Drittel. Die Dresdner Eislöwen, die nach fünf Niederlagen in Serie auf Platz neun abgerutscht sind, stehen natürlich unter Druck. Schließlich war die direkte Qualifikation für die Playoffs das erklärte Ziel der Elbestädter.

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Thomas Pielmeier (l.) will mit den Eislöwen raus aus dem „kleinen Tief“.

Quelle: Archiv

Dresden. Für die Eishockey-Cracks in der DEL2 beginnt jetzt in der Hauptrunde das letzte und damit entscheidende Drittel. Die Dresdner Eislöwen, die nach fünf Niederlagen in Serie auf Platz neun abgerutscht sind, stehen natürlich unter Druck. Schließlich war die direkte Qualifikation für die Playoffs das erklärte Ziel der Elbestädter. Allerdings fehlen ihnen zu Rang sechs, den im Moment Kaufbeuren behauptet, bereits sechs Punkte. Da könnte ein Sieg heute Abend bei den zuletzt ebenfalls glücklosen Freiburger Wölfen vielleicht die sehnlich erhoffte Trendwende einleiten.

Auch die Breisgauer kassierten in den letzten neun Spielen acht Niederlagen und belegen Rang zwölf. Beide Teams wollen unbedingt aus der Krise – auch wenn man bei den Eislöwen dieses Wort eher nicht in den Mund nehmen möchte. So bezeichnet es Stürmer Thomas Pielmeier als „kleines Tief“, aus dem sich die Mannschaft nur gemeinsam mit dem gesamten Umfeld befreien könne, wie er betont. „Natürlich war zuletzt jeder mit sich unzufrieden. Doch wir sind in einer Phase, in der wir den Kopf wieder frei bekommen und positiv bleiben müssen“, so der 30-Jährige, der auch den Weg zu diesem Ziel aufzeigt: „Wir müssen zur Einfachheit unseres Spiels zurückfinden, müssen uns durch harte Arbeit das Quäntchen Glück erzwingen. Dabei sollten wir uns gegenseitig pushen. Nur so können wir Selbstvertrauen gewinnen. Der absolut falsche Weg ist es aus meiner Sicht, sich gegenseitig Druck zu machen und anzufangen zu spinnen. Aber klar, sicher hilft es auch, wenn wir uns in der passenden Situation auch gegenseitig mal einen Arschtritt verpassen, um im Endeffekt bissiger zu werden.“

Trainer Franz Steer wird nicht müde hervorzuheben, dass es am Willen seiner Schützlinge keinesfalls liege. „Da kann ich ihnen in den letzten beiden Partien absolut keinen Vorwurf machen“, sagt er. Er sieht in der geringen Schusseffizienz das Hauptmanko seines Teams. „Wir haben in den beiden letzten Partien 83 Schüsse abgegeben und zwei Tore erzielt, allein in Heilbronn hatten wir ein Schussverhältnis von 41:28“, erläutert er. Dass es nun in Freiburg und erst Recht am Sonntag daheim in Kassel nicht leicht wird, weiß der Coach natürlich: „Freiburg befindet sich in einer ähnlichen Situation wie wir. Auf uns wartet ein langer Anreiseweg, das wird nicht einfach“, räumt er ein, fügt jedoch an: „Ich bin überzeugt, dass wir einen Sieg mit nach Hause bringen werden. Ich kann und werde der Mannschaft nicht den Willen absprechen. Wir stecken in keiner leichten Situation, aber wir lassen uns von außen nichts einreden, sondern arbeiten weiter hart.“

Auch er hinterfrage sich selbst immer wieder. „Ich bin mein größter Kritiker. Die Fragen, ob der eine oder andere Spieler mehr Druck braucht und ob ich vielleicht auch auf der Bank emotionaler werden muss, sind nicht von der Hand zu weisen. Letztlich müssen wir uns alle hinterfragen, uns am Ende aber gegenseitig unterstützen und aus der Situation ziehen“, erklärt der 59-jährige Cheftrainer, der weiterhin auf die Langzeitverletzten Harrison Reed, Petr Macholda, Sebastian Stefaniszin und Dominik Grafenthin verzichten muss.

Dagegen kehrt Kapitän René Kramer nach überstandener Grippe in den Kader zurück. Zumindest die Bilanz gegen Freiburg sollte für die Blau-Weißen ein Mutmacher sein, denn beide Partien gewannen sie bisher mit jeweils 3:1. Schlechter sieht die Statistik bislang gegen die Kassel Huskies aus – alle drei Spiele verloren die Dresdner gegen den derzeitigen Tabellen-Vierten.

Von Astrid Hofmann

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