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Sport Regional Dresdner Eislöwen verpatzen Play-off-Start
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09:58 15.03.2017
Dresden

Die Dresdner Eislöwen haben das erste Viertelfinalspiel gegen den ESV Kaufbeuren mit 1:4 (1:0, 0:1, 0:3) verloren. In einer intensiv und teilweise sehr hart geführten Partie erzielten die Gastgeber nur einen Treffer. Doch bereits am Freitag geht es weiter, dann können die Schützlinge von Bill Stewart im Allgäu ihre Scharte wieder auswetzen.

Mirko Sacher wurde vor der Partie von DEL-2-Geschäftsführer René Rudorisch noch einmal als bester Verteidiger der Liga geehrt. Nur wenige Minuten später bewies der 25-Jährige einmal mehr seine Qualitäten. Beim ersten Überzahlspiel zog Sacher aus wenigen Metern ab und der beste Spieler der Saison, ESV-Goalie Stefan Vajs, musste hinter sich greifen. Mit dem 1:0 (7.) gelang den Hausherren ein glänzender Start.

Auch die Gäste erarbeiten sich vor nur 2378 Fans einige Chancen. Besonders der Finne Joona Karevaara prüfte Dresdens Keeper Kevin Nastiuk mehrfach. In der 14. Minute konnte sich Sacher wieder einmal lösen und stürmte allein auf das gegnerische Gehäuse zu, doch diesmal blieb Vajs der Sieger. Auch Brendan Cook und Teemu Rinkinen (der erneut den Vorzug vor Juuso Rajala erhalten hatte) konnten ihre Chancen nicht verwerten.

Nach dem ersten Pausentee hatten die Blau-Weißen noch einige Möglichkeiten, aber die Gäste übernahmen mehr und mehr das Zepter. Als in der 29. Minute Steven Rupprich etwas sehr hart einstieg und den jungen Simon Schütz in die Bande checkte, musste dieser benommen vom Eis geführt werden und konnte die Partie auch nicht fortsetzen. Für Rupprich war die Partie damit beendet, der Dresdner wurde mit Spieldauerdisziplinarstrafe zum Duschen geschickt. Im fünfminütigen Überzahlspiel schlugen die Joker dann zu. Nach einem Schlagschuss von Karevaara brauchte Michael Fröhlich nur noch den Schläger hinzuhalten und zum 1:1 (31.) einnetzen. Von den Gästen musste noch Goldhelm Sebastian Osterloh angeschlagen vom Eis, aber er konnte später wieder mitspielen.

Im Schlussdrittel wurde es für die Eislöwen ganz bitter. Als Petr Macholda in der „Kühlbox“ saß, gelang im Powerplay Branden Gracel aus Nahdistanz der 2:1-Führungstreffer (44.). Nur fünf Minuten später folgte der endgültige k.o-Schlag, als Sami Blomqvist nach Vorlage von Gracel die Führung auf 3:1 ausbaute. Zwar versuchten die Dresdner noch einmal alles, aber drei Minuten vor dem Ende kam ein weiterer Schock für die Elbestädter. Ex-Eislöwe Jeff Szwez foulte Macholda böse. Der Verteidiger musste mit blutendem Mund vom Eis, Szwez dafür mit Spieldauerdisziplinarstrafe in die Kabine. Als Bill Stewart am Ende alles auf eine Karte setzte, stellte Max Schmidle mit einem Scguss ins leere Tor den 4:1-Endstand (59.) her.

Von Astrid Hofmann

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