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Sport Regional Dresdner Eislöwen verlieren zweites Testspiel
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08:48 28.08.2017
Quelle: Verein
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Die Eislöwen haben beim hauseigenen Turnier nicht unerwartet den vierten und letzten Platz belegt. Den Sieg sicherte sich der finnische Erstligist Mikkelin Jukurit, der das Finale gegen den tschechischen Extraligisten HC Verva Litvinov mit 3:1 (2:1, 1:0, 0:0) gewann.

Das Team von Trainer Franz Steer musste sich nach der 1:3-Auftaktniederlage (1:2, 0:1, 0:0) gegen Mikkelin Jukurit im Spiel um Platz drei den Eisbären Berlin deutlich mit 2:7 (1:2, 1:4, 0:1) geschlagen geben. „Wir haben natürlich gegen sehr starke Gegner gespielt und haben vor allem von den Berlinern gnadenlos unsere Fehler aufgezeigt bekommen“, resümierte Steer, der mit der Leistung gegen die Finnen noch zufrieden war, aber gestern mit seiner Mannschaft haderte: „Da sind uns zu viele individuelle Fehler unterlaufen. Wir haben uns nicht an den Spielplan gehalten und haben fünf Tore bekommen, wo wir eigentlich die Scheibe am Schläger hatten. Wir wollten mit den Eisbären mitspielen und etwas Besonderes machen, aber das hat uns in Schwierigkeiten gebracht“, fügte der Eislöwen-Coach an, der morgen mit seinen Schützlingen alle Fehler noch einmal per Video auswerten will.

Im ersten Abschnitt konnten die Gastgeber das Geschehen noch offen halten. Zwar gingen die Hauptstädter durch Jamie MacQueen (7.) und Florian Busch (9.) mit 2:0 in Führung, doch der junge Timo Walther brachte die Elbestädter in der 15. Minute auf 1:2 heran. Zu Beginn des Mitteldrittels gelang Nick Huard sogar der 2:2-Ausgleich (26.). Dann aber spielten die Berliner ihre Qualitäten aus. Jamie MacQueen sorgte mit einem Alleingang in Unterzahl für das 3:2 (29.), Nick Petersen ließ den vierten Treffer drei Minuten später folgen. MacQueen mit seinem dritten Tor (35.) und Martin Buchwieser (38.) schraubten das Ergebnis weiter nach oben. Im Schlussdurchgang stellte Florian Busch (57.) das Endresultat her.

Die erste Partie hatten die Eislöwen am Tag zuvor gegen Jukurit enger gestaltet. Dabei waren die Finnen in der 7. Minute mit 1:0 in Führung gegangen. Aber die Dresdner schlugen fünf Minuten später zurück – Verteidiger Steve Hanusch netzte zum 1:1-Ausgleich ein. In der 14. Minute ging Jukurit erneut in Führung. Im zweiten Drittel stand der Kasten der Elbestädter fast unter Dauerbeschuss und mit dem 3:1 (24.) stellten die Finnen die Weichen auf Sieg. Im Schlussabschnitt fiel kein Tor mehr, was auch ein Verdienst von Eislöwen-Keeper Marco Eisenhut war. Franz Steer, der gestern im Tor Sebastian Stefaniszin einsetzte, meinte nach dieser Partie: „Wir haben im ersten Drittel sehr gut gespielt, haben die Finnen nicht ins Spiel kommen lassen. Im zweiten Drittel haben wir uns zu viel im eigenen Drittel aufgehalten, die Scheibe nicht geklärt.“ Litvinov hatte zuvor mit 2:1 gegen die Eisbären Berlin gewonnen.

Astrid Hofmann

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