Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -1 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Dresdner Eislöwen verlieren mit 2:3 nach Verlängerung gegen Crimmitschau

Derby-Pleite im Sahnpark Dresdner Eislöwen verlieren mit 2:3 nach Verlängerung gegen Crimmitschau

Für die Dresdner Eislöwen hat es nicht für den ersten Derby-Erfolg in dieser Saison gereicht. Das Team verlor vor 3533 Zuschauern im Sahnpark gegen die Eispiraten Crimmitschau knapp mit 2:3 (0:1, 0:0, 2:1, 0:1) nach Verlängerung. Zwar nehmen die Elbestädter zumindest einen Punkt mit, auf das erste Sechs-Punkte-Wochenende müssen sie jedoch weiter warten.

Voriger Artikel
Wasserspringer Wolfram gibt erfolgreiches Comeback
Nächster Artikel
Dresden Titans verlieren nach Verlängerung gegen Favorit Rhöndorf

In dieser Szene scheitert Crimmitschaus Jordan Knackstedt noch an Eislöwen-Keeper Marco Eisenhut. In der Verlängerung besorgt er dann das entscheidende Tor.

Quelle: Mario Jahn

Dresden. Für die Dresdner Eislöwen hat es nicht für den ersten Derby-Erfolg in dieser Saison gereicht. Das Team von Trainer Franz Steer verlor vor 3533 Zuschauern im Sahnpark gegen die Eispiraten Crimmitschau knapp mit 2:3 (0:1, 0:0, 2:1, 0:1) nach Verlängerung. Zwar nehmen die Elbestädter zumindest einen Punkt mit, auf das erste Sechs-Punkte-Wochenende müssen sie jedoch weiter warten. Bitter war vor allem, dass die Blau-Weißen bis zwei Minuten vor Schluss schon wie die sicheren Sieger aussahen, dann aber Martin Davidek eine Strafe kassierte. „Die kann man geben, muss man aber nicht“, kommentierte Franz Steer später diese mit spielentscheidende Situation. Als sich die Gastgeber, die ihren Torhüter natürlich in der letzten Minute herausnahmen, dann beim 6:4-Überzahlspiel die Scheibe hin- und herschoben, zog Eispiraten-Kapitän André Schietzold ab und zirkelte die Scheibe durch die Beine des ansonsten wieder glänzend aufgelegten Marco Eisenhut zum 2:2-Ausgleich (60.) ins Tor.

In der Verlängerung verhinderte der Dresdner Goalie erst noch mit einer Riesenparade die Niederlage, wenig später aber netzte Jordan Knackstedt doch zum 3:2 für die Gastgeber ein. Franz Steer zeigte sich trotzdem nicht unzufrieden: „Wir haben ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht, waren bei Fünf gegen Fünf die bessere Mannschaft. Leider aber konnten wir unsere Chancen nicht verwerten.“

Zu Beginn der Partie hatten die Dresdner etwas Mühe. „Wir fingen etwas langsam an, hatten zu viel Respekt vorm Gegner und der Kulisse“, gab auch Timo Walther später zu. So gingen die Eispiraten schon in der 7. Minute durch Robbie Czarnik, der einen Konter eiskalt vollendete, in Führung. Zwar arbeiteten sich die Eislöwen dann immer besser in die Partie, kamen auch zu einigen guten Möglichkeiten, die sie aber nicht nutzten. Nach der Pause gaben die Steer-Männer deutlich mehr Gas, setzten den Gegner stärker unter Druck. Aber weder Martin Davidek (22./23.) noch Marius Garten (24./37.) oder Thomas Pielmeier (25.) konnten Eispiraten Goalie Olivier Roy überwinden. Auf der anderen Seite vereitelte auch Eisenhut einige Chancen der Hausherren.

Im Schlussdrittel aber drehten die Blau-Weißen erst einmal das Spiel. Nach einem Bullygewinn passte Alexander Höller die Scheibe direkt zu Martin Davidek, der abzog und das 1:1 (45.) markierte. Nur drei Minuten später passte Höller in Überzahl herrlich zum mitgelaufenen Pielmeier, der die 2:1-Führung für die Elbestädter erzielte. Doch die Gastgeber schlugen zurück. Marius Garten ärgerte sich anschließend: „Eigentlich war es ein ausgeglichenes Spiel, dann bekommen wir die Strafe und den Ausgleich. Am Ende haben wir bitter verloren.“ Timo Walther fand: „Da waren einige Fehler von uns, aber wir hatten auch das Glück nicht auf unserer Seite.“

Von Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr