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Sport Regional Dresdner Eislöwen verlieren in Garmisch beim SC Riessersee mit 1:2
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10:01 06.11.2017
Trainer Franz Steer konnte nicht zufrieden sein.   Quelle: Thomas Heide
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Garmisch-Partenkirchen/Dresden

 Für die Dresdner Eislöwen hat es am letzten Wochenende vor der Länderspielpause nur zu einem Punkt gereicht. Nach der 1:7-Klatsche am Freitag gegen Kassel mussten sich die Schützlinge von Trainer Franz Steer am Sonntag vor 1823 Zuschauern beim SC Riessersee mit 1:2 (0:1, 1:0, 0:0, 0:1) nach Verlängerung geschlagen geben. Damit rutschten die Elbestädter auf den sechsten Platz zurück.

Nach der langen Busreise hatten die Gäste zu Beginn Mühe, ihren Rhythmus zu finden. Als dann Shawn Boutin die erste Strafe der Eislöwen kassierte, nutzte Matthias Beck das Powerplay und markierte das 1:0 (13.). Mit diesem knappen Rückstand ging es zum ersten Pausentee. Im zweiten Abschnitt kamen die Dresdner wesentlich besser ins Spiel, übernahmen mit gutem Forechecking die Initiative. Fast folgerichtig kamen die Blau-Weißen in der 32. Minute dann auch zum Ausgleich. Den besorgte Nick Huard, der ganz allein vor Goalie Matthias Nemec seine Chance eiskalt nutzte.

Zuvor hatten allerdings schon die Hausherren jubeln wollen, doch das vermeintliche 2:0 wurde wegen hohem Stock nicht anerkannt. Eine kurze Schocksekunde gab es aus Dresdner Sicht, als Steven Rupprich angeschlagen vom Eis musste, doch zum Glück konnte der Stürmer später weiterspielen. Mit dem Unentschieden ging es in die letzte Pause. Im Schlussabschnitt erlebten die Zuschauer ein ständiges Auf und Ab. In der 47. Minute glaubten einige erneut einen Treffer der Gastgeber gesehen zu haben. Doch erst einmal lief die Partie sechs Minuten weiter, ehe es wegen einer Strafe für René Kramer eine Unterbrechung gab und die Schiedsrichter dann die Videoaufzeichnung bemühten. Sie beweis jedoch, dass die Scheibe zwar durch die Schoner von Dresdens Keeper Marco Eisenhut gerutscht war, aber nicht über die Torlinie, denn von dort konnte sie Tomas Schmidt mit der Kelle gerade noch wegfischen. Auch die Steer-Schützlinge erarbeiteten sich einige Chancen, aber es blieb bis zur 60. Minute beim Remis. In der 2. Minute der Verlängerung gelang jedoch Richard Mueller der Siegtreffer für Riessersee.

„Wir sind nicht so gut ins Spiel gekommen. Im ersten Drittel hatte Garmisch viel Scheibenbesitz, hat uns unter Druck gesetzt und hart gearbeitet. Das zweite Drittel geht an uns, da waren wir immer einen Schritt voraus. Im letzten Abschnitt gab es keinen Sieger. Ich kann nicht direkt sagen, dass ich zufrieden bin, aber mit einem Punkt in Garmisch kann ich leben“, erklärte Franz Steer nach der Partie. Einige Tage gibt es jetzt frei, bevor der Coach seine Schützlinge wieder aufs Eis bittet. Das nächste Spiel bestreiten die Eislöwen am 17. November in bei den Heilbronner Falken, zwei Tage später empfangen die Elbestädter dann in eigener Halle Bad Tölz.

Von Astrid Hofmann

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