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Dresdner Eislöwen verlieren in Frankfurt 2:4

Eishockey Dresdner Eislöwen verlieren in Frankfurt 2:4

Sie starteten gut in die schwere Auswärtspartie am Bornheimer Hang in Frankfurt, doch am Ende verließen sie das Eis mit hängenden Köpfen: Die Dresdner Eislöwen unterlagen den Löwen Frankfurt am Freitagabend mit 2:4 (2:1, 0:0, 0:3). Am Sonntag wartet nun der SC Riesersee. Los geht es in der Energieverbund-Arena um 17 Uhr.

Petr Macholda (l.) will Wade MacLeod stoppen. Der Dresdner verletzte sich später an der Schulter.

Quelle: Jan Huebner

Frankfurt am Main/Dresden. Trotz einer starker Leistung kassierten die Dresdner Eislöwen auch im zweiten Auswärtsspiel eine Niederlage. Das Team von Trainer Franz Steer unterlag nach großem Kampf vor 3810 Zuschauern bei Zweitliga-Meister Frankfurter Löwen mit 2:4 (2:1, 0:0, 0:3). Bitter vor allem: Petr Macholda blieb nach einem Zweikampf zwei Minuten vor dem Ende liegen, musste mit einer Verletzung an der rechten Schulter vom Eis geführt werden. Es bleibt abzuwarten, wie lange der Verteidiger nun den Blau-Weißen fehlen wird. Am Sonntag (17 Uhr) geht es daheim gegen den SC Riessersee weiter.

Die Eislöwen starteten gut in die Partie. Bereits nach 22 Sekunden musste Eric Valentin von den Gastgebern in die Kühlbox. Im Überzahlspiel tauchte Matt Siddall allein vor Frankfurts Goalie Florian Proske auf, der jedoch parierte. Und es ging weiter munter hin und her. Auch Marco Eisenhut im Gehäuse der Dresdner bekam einiges zu tun, erwies sich aber ebenso sicher wie sein Gegenüber. In der 7. Minute prüfte Steven Rupprich den Löwen-Keeper, der den Puck jedoch mit der Fanghand wegfischte. In der 8. Minute aber setzten die Steer-Schützlinge die erste Duftmarke. Sebastian Zauner zog von der blauen Linie ab und irgendwie konnte Nick Huard aus dem Slot die Scheibe über die Linie zum 1:0 stochern. Zwei Minuten später fing sich Mike Glemser eine Strafe ein und sofort formierten sich die Gastgeber zum Powerplay. Ein Schuss von der blauen Linie trudelte dann irgendwie ins Dresdner Gehäuse. Torschütze des 1:1-Ausgleichs war Tim Schüle (11.). Aber die Eislöwen ließen sich nicht beirren, hielten weiter voll dagegen und erarbeiteten sich gute Chancen. In der 18. Minute dann ein Sololauf von Marius Garten, den der 29-Jährige mit dem 2:1-Führungstreffer krönte.

Zu Beginn des Mitteldrittels musste erst Steven Rupprich in die Kühlbox und kurz darauf auch noch Matt Siddall. Doch die anderthalb Minuten in doppelter Unterzahl blockten die Steer-Männer vorm Tor alles weg und kam doch ein Schuss durch, war Marco Eisenhut zur Stelle. So überstanden die Blau-Weißen die brenzlige Situation ohne Gegentor. Anschließend entwickelte sich erneut ein Schlagabtausch auf Augenhöhe mit Möglichkeiten auf beiden Seiten, aber Zählbares sprang dabei nicht heraus. Im Schlussabschnitt kippte dann die Partie. In der 46. Minute, als es vor dem Tor von Marco Eisenhut lichterloh brannte, stocherte Brett Breitkreuz die Scheibe zum 2:2-Ausgleich ins Tor.

Und die Hausherren machten weiter Druck. Ausgerechnet Ex-Eislöwe Patrick Jarrett sorgte dann für die Vorentscheidung. Der Löwen-Kapitän tankte sich in der 52. Minute auf der linken Seite durch und zog eiskalt ab. Allerdings hatten die Dresdner durchaus weitere Chancen, doch einmal war der Pfosten im Weg (54.) und dann konnte Marius Garten in der 55. Minute einen Penalty nicht nutzen, scheiterte an Florian Proske. Zwar versuchten die Elbestädter alles, aber Nils Liesegang machte zwei Sekunden vor dem Ende mit einem Schuss ins leere Gehäuse endgültig alles klar.

Von Astrid Hofmann

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