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Sport Regional Dresdner Eislöwen verlieren in Bietigheim knapp
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08:23 24.12.2016
Der Dresdner René Kramer ist vor den Bietigheimern Adam Borzecki (l.) und Max Prommersberger am Puck. Quelle: Pressefoto Baumann
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Bietigheim/Dresden

Es hat wieder nicht gereicht. Die Dresdner Eislöwen konnten sich kein vorfristiges Geschenk unter den weihnachtlichen Gabentisch legen. Das Team von Trainer Bill Stewart unterlag gestern bei Spitzenreiter Bietigheim Steelers trotz zweimaliger Führung am Ende mit 3:4 (2:0, 0:2, 1:2). Damit verloren die Elbestädter auch die dritte Saison-Partie gegen die Schwaben und kehrten erneut ohne Punkte zurück. „Es war ein Wahnsinns-Spiel. Zwei Fehler von uns im letzten Drittel haben am Ende den Ausschlag gegeben“, erklärte ein enttäuschter Eislöwen-Coach.

Trainer Stewart setzt im Tor auf Swette – Hämäläinen nicht dabei

Stewart hatte zwar zuletzt ausdrücklich Goalie Hannibal Weitzmann gelobt, doch gestern schenkte er René Swette das Vertrauen im Tor. Ansonsten fehlte bei den Blau-Weißen nur Ville Hämäläinen, dagegen konnten die Gastgeber nur mit einem Miniaufgebot von 14 Feldspielern antreten, denn neben dem gesperrten David Wrigley fehlten unter anderen die verletzten Leistungsträger Justin Kelly, Shawn Weller und Frederik Cabana.

Wie schon von Eislöwen-Stürmer Marius Garten angekündigt, begannen die Dresdner vor 2704 Zuschauern selbstbewusst und mit aggressivem Forechecking. Sie rissen sofort das Spiel an sich. Während Steelers-Torhüter Sinisa Martinovic in der 3. Minute den Schuss von Brendan Cook noch parieren konnte, überlistete bereits eine Minute später Alexander Höller den Keeper mit dem berühmten „Bauerntrick“ und netzte zum 1:0 (4.) ein.

Als wenig später beide Teams einen Spieler auf die Strafbank „abstellen“ mussten und es Bully vor Martinovic gab, machte Eislöwen-Kapitän Marcel Rodman kurzen Prozess. Unmittelbar vom Bullypunkt zielte er aufs Tor und traf zum 2:0 (6.). Die Führung gab den Stewart-Schützlingen natürlich weiteren Auftrieb und sie diktierten das Spielgeschehen.

Kruminsch hat das 3:0 auf der Kelle, doch er scheitert am Keeper der Steelers

In der 15. Minute hatte Arturs Kruminsch das 3:0 auf dem Schläger, doch Martinovic rettete mit einer tollen Parade. Auf der Gegenseite erwies sich aber auch Swette bei Chancen von René Schoofs (16.) oder Matt McKnight (20.) als sicherer Rückhalt. So ging es mit dem Zwei-Tore-Vorsprung zum ersten Pausentee.

Mit Beginn des Mitteldrittels gaben die Steelers deutlich mehr Gas. Als gleich in der ersten Minute Marcel Rodman in die Kühlbox musste, verfehlte Robin Just nur knapp den Anschlusstreffer. Allerdings hatten auch die Eislöwen eine Riesenmöglichkeit, doch Marius Garten traf in Unterzahl nur das Gestänge.

Goldhelm McKnight verkürzt für den Tabellenführer

Nun übernahmen immer mehr die Hausherren das Zepter und in der 25. Minute war es dann soweit: Goldhelm Matt McKnight markierte aus spitzem Winkel das 1:2. Und der Spitzenreiter dominierte immer deutlicher, die Eislöwen kamen kaum noch zu Entlastungsangriffen. Fast folgerichtig schafften die Gastgeber den Ausgleich. Dominic Auger war in der 39. Minute der Torschütze, abgefälscht war sein Schuss aber wohl noch von einem Dresdner Akteur. Nun war die Partie völlig offen. Bill Stewart hatte seine Jungs in der Kabine noch auf Linie gebracht, denn seine Schützlinge erkämpften sich gleich nach Wiederbeginn gute Chancen. Pech hatte Marius Garten in der 47. Minute, als kurz bevor er ins Tor traf, abgepfiffen wurde, was auch durch den Videobeweis bestätigt wurde. Kurz darauf verfehlte Pat Baum das Tor nur knapp. In der 51. Minute nutzten die Dresdner einen Fehler der Steelers eiskalt – und Brendan Cook brachte seine Mannschaft in Front.

Brendan Cooks 3:2 reicht nicht für einen Punktgewinn

Leider konnten die Gäste diesen Vorsprung nicht halten. Bietigheim schlug mit ein wenig Glück zurück. Der starke Dominic Auger sorgte in der 58. Minute für den 3:3-Ausgleich und nur eine Minute später beförderte Max Lukes den Puck über die Schulter von Swette zum Siegtor in die Maschen. Am zweiten Feiertag geht es für die Eislöwen nun daheim gegen Heilbronn.

Von Astrid Hofmann

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