Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Sport Regional Dresdner Eislöwen unterliegen am Freitag den Lausitzer Füchsen in Dresden mit 2:7
Sportbuzzer Sport Regional Dresdner Eislöwen unterliegen am Freitag den Lausitzer Füchsen in Dresden mit 2:7
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:29 09.09.2015
Quelle: Hauke Heuer
Anzeige

„Das war eine Klatsche, die weht tut“, räumte Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch ein, fügte aber an: „Wir sind mitten in der heißen Phase, müssen schnell wieder aufstehen und am Sonntag in Frankfurt eine Reaktion zeigen.“ Füchse-Coach Dirk Rohrbach freute sich über den erneuten Erfolg im Löwen-Käfig: „Wir haben vor allem im zweiten Drittel mit Leidenschaft, Cleverness und Geschick Hockey gespielt. Die Mannschaft verfügt über genügend Qualität, das konnten wir zuletzt auswärts schon mehrfach beweisen.“ Allerdings verriet er auch: „Am ersten Feiertag musste ich im Training brüllen wie ein Löwe, um die Jungs nach der kleinen Weihnachtspause und dem

Gänsebraten wachzurütteln.“

Beide Teams hatten sich für das Derby viel vorgenommen, begannen engagiert. Doch wieder legten die Eislöwen einen Fehlstart hin. Schon in der vierten Minute musste Goalie Kevin Nastiuk das erste Mal hinter sich greifen, Markus Lehnigk traf zum 1:0 für die Füchse. Auch die Popiesch-Schützlinge erarbeiteten sich Möglichkeiten, konnten den gut aufgelegten Füchse-Goalie Jonathan Boutin aber nicht überwinden.

Dabei erwies sich das Powerplay als einer der Schwachpunkte, aus zwei Überzahlsituationen schlugen die Blau-Weißen kein Kapital. In der 17. Minute klappte es endlich: Lukas Slavetinsky bediente Sven Ziegler, der aus Nahdistanz den Ausgleich markierte. Aber die Füchse ließen sich nicht beeindrucken, 32 Sekunden vor der Sirene besorgte Kevin Lavallee die 2:1-Führung der Gäste. Das Unheil aus Eislöwen-Sicht nahm zu Beginn des zweiten Durchgangs seinen Lauf. Als zwei Dresdner in die Kühlbox mussten, schlugen die Lausitzer in doppelter Überzahl eiskalt zu. Torschütze war wieder Markus Lehnigk (25.). Nun brachen bei den Männern um Kapitän Hugo Boisvert alle Dämme. Nichts lief mehr zusammen, die Fehler häuften sich, die Pässe kamen nicht mehr an.

Dagegen blieben die Füchse torhungrig und konzentriert. Jens Heyer zog von der blauen Linie ab, der Puck zappelte erneut im Netz. Als Maxime Legault auf 5:1 für Weißwasser erhöhte, wechselte Thomas Popiesch seine Keeper. Er holte Nastiuk vom Eis, beorderte Peter Holmgren ins Gehäuse. „Kevin wurde allein gelassen, ich wollte den Torhüter schützen und die Mannschaft aufrütteln“, begründete Popiesch. Ändern konnte das nichts mehr. Die Messen waren gelesen. Als Kevin Lavallee im Schlussdrittel im Doppelpack einnetzte (44./50.), war die Partie endgültig gelaufen. Das 2:7 durch Carsten Gosdeck (53.) war Kosmetik.

Astrid Hofmann

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann ärgert sich über den erhöhten städtischen Mietzuschuss für Dynamo Dresden.

09.09.2015

Nach der Niederlage in Bremerhaven haben sich die Eislöwen einen Tag vor Heiligabend zwei Punkte auf den Gabentisch gelegt. Die Elbestädter gewannen das Spitzenspiel der DEL2 gegen den SC Riessersee knapp mit 2:1 (0:1, 1:0, 0:0, 0:0) nach Penaltyschießen.

09.09.2015

Nach dem verpatzten Start in die Saison 2014/2015 können die Basketballer der Dresden Titans dank fünf Heimsiegen in Folge zum Jahresende versöhnlich auf die Tabelle der 2. Bundesliga ProB schauen.

09.09.2015
Anzeige