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Sport Regional Dresdner Eislöwen unterliegen Frankfurt mit 3:6
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22:37 02.02.2018
Dresdens Stürmer Martin Davidek scheitert hier am Frankfurter Schlussmann Antti Karjalainen.
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Dresden

So hatten sich das die Dresdner Eislöwen nicht vorgestellt. Nach dem Sieg gegen Kassel folgte am Freitag gegen den Zweitliga-Meister Frankfurt ein erneuter Rückschlag. Die Elbestädter verloren daheim vor 2529 Fans gegen die Hessen klar mit 3:6 (1:2, 2:3, 0:1).

Zwar hatte Nick Huard die erste Großchance im Spiel (4.), doch der Eislöwen-Stürmer scheiterte am finnischen Löwen-Goalie Antti Karjalainen. Danach lief es nach „altbekanntem Muster“ – die Gäste gingen in Führung. In der 6. Minute traf der erst diese Woche aus Krefeld gekommene Neuzugang Martin Schymainski nach Pass von Ex-Eislöwe Patrick Jarrett zum 1:0 für Frankfurt. Das erste Unterzahlspiel überstanden die Hausherren gegen das beste Powerplay-Team der Liga noch unbeschadet. Aber ein schneller Spielzug des Vorjahresmeisters vor das Gehäuse von Marco Eisenhut brachte wenig später den nächsten Treffer für die Gäste – Dominik Tiffels netzte zum 2:0 (15.) ein. Als die Steer-Schützlinge kurz vor der Pause dann jedoch in doppelter Überzahl agieren konnten, verkürzte Martin Davidek auf 1:2 (20.).

Bahnte sich etwa eine Wiederholung der Partie gegen Kassel an? Die Fans hofften es zumindest. Vier Minuten nach Wiederbeginn erhöhte Matthew Pistilli den Vorsprung der Hessen auf 3:1. Wenig später katapultierte sich Ex-Eislöwe Patrick Jarrett aus dem Spiel. Der Gäste-Kapitän monierte eine Entscheidung der Schiedsrichter und wurde dabei wohl ausfallend. So handelte er sich wegen Beschimpfung zwei Zehn-Minuten-Strafen in Folge ein und durfte vorzeitig duschen gehen. Die Undiszipliniertheiten der Gäste nutzten die Eislöwen nun gleich zweimal hintereinander aus. Erst sorgte Alexander Höller (30.) für den erneuten Anschluss und nur eine Minute später folgte das nächste Überzahltor durch Davidek zum umjubelten 3:3-Ausgleich.

Aber zum Leidwesen der blau-weißen Fans ging es nun nicht wie gegen Kassel weiter. Denn die Frankfurter spielten ihre Qualitäten in punkto Schnelligkeit und Treffsicherheit eiskalt aus. In der 33. Minute brachte Clarke Breitkreuz die Gäste wieder in Front und fünf Minuten später baute Pistilli die Führung auf 5:3 aus. Im dritten Abschnitt musste Steer seine Keeper tauschen – für Marco Eisenhut, der über Schwindelgefühle klagte, kam Henning Schroth. Auch der 25-Jährige kassierte wenig später den ersten Gegentreffer. Erneut war es Clarke Breitkreuz, der mit dem 6:3 (43.) sein Team endgültig auf die Siegerstraße brachte. Anschließend spielten die Frankfurter die Partie überlegen nach Hause.

Für die Eislöwen geht es nun am Sonntag zum SC Riessersee.

Von Astrid Hofmann

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