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Sport Regional Dresdner Eislöwen starten mit Sieg ins neue Jahr
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09:33 04.01.2018
Cedric Schiemenz (r.) besorgte die Führung. Das Eislöwen-Talent netzte in der 7. Minute zum 1:0 gegen die Wölfe Freiburg ein. Quelle: Matthias Rietschel
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Dresden

Die Dresdner Eislöwen haben das neue Jahr genauso begonnen wie sie das alte abgeschlossen haben – mit einem Sieg. Nach dem Erfolg bei Tabellenschlusslicht Bad Tölz setzten sich die Elbestädter gestern in heimischer Halle gegen die Freiburger Wölfe mit 3:1 (1:0, 1:0, 1:1). Bereits morgen geht es mit dem nächsten Heimauftritt gegen den EC Bad Nauheim weiter, der gestern bei den Lausitzer Füchsen einen 7:0-Kantersieg feierte.

Die Gastgeber waren vor 1925 Zuschauern von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft, erarbeiteten sich gleich einige Möglichkeiten. Während Marius Garten (6.) noch an Gäste-Keeper Miroslav Hanuljak scheiterte, klappte es wenig später bei Cedric Schiemenz. Nach Vorarbeit von Shawn Boutin und Nick Huard erzielte das 18-jährige Stürmer-Talent in der 7. Minute das erste Tor für die Eislöwen im neuen Jahr. Goldhelm Alexander Höller hatte anschließend zweimal das 2:0 auf dem Schläger (8./11.), aber er konnte Hanuljak nicht überwinden. Selbst bei einem Unterzahlspiel hatten die Steer-Schützlinge die besseren Chancen als die Gäste, konnten aber kein Kapital daraus schlagen. Bitter: Dominik Grafenthin musste bereits im ersten Drittel raus, wurde mit Verdacht auf eine Schulterverletzung ins Krankenhaus gebracht.

Im zweiten Durchgang musste Gäste-Stürmer Nikolas Linsenmaier schon nach zwei Minuten in die Kühlbox. Das Powerplay nutzten die Hausherren zum Ausbau der Führung. Tadas Kumeliauskas stand völlig frei und lupfte die Scheibe zum 2:0 (23.) in die Maschen. Danach verflachte die Partie immer mehr, wurde durch viele Strafen sehr zerfahren. Als Linsenmaier in der 27. Minute allein vor Marco Eisenhut auftauchte, parierte der Dresdner Goalie gewohnt souverän und auch Mark Mancari scheiterte in der 35. Minute am Eislöwen-Schlussmann. So blieb es bis zur Pausensirene beim Zwei-Tore-Vorsprung der Blau-Weißen.

Unter Dach und Fach aber war der „Dreier“ noch nicht, denn in der 45. Minute sorgte Nikolas Linsenmaier bei einem Überzahlspiel für den 1:2-Anschlusstreffer. Nun nahm das Spiel noch einmal etwas Fahrt auf. Die Steer-Männer drückten auf das dritte Tor und damit die Entscheidung, aber die Breisgauer hielten dagegen, wollten sich die Chance auf etwas Zählbares erhalten.

Als Dresdens Stürmer Thomas Pielmeier in der Schlussphase noch eine Strafe zog, kamen die Gäste zu ein, zwei guten Möglichkeiten, doch Marco Eisenhut war ein sicherer Rückhalt. Als die Freiburger am Ende alles auf eine Karte setzten und ihren Torhüter für einen weiteren Feldspieler herausnahmen, kam Alexander Höller an den Puck, schob ihn zu Matt Siddall weiter, der mit dem Treffer ins leere Gehäuse endgültig alles klar machte.

Von Astrid Hofmann

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