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Sport Regional Dresdner Eislöwen starten in die Vorbereitung und fiebern dem Duell mit den Eisbären Berlin entgegen
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18:18 09.09.2015
Neu im Eislöwenkäfig: Anton "Toni" Raubal greift Trainer Thomas Popiesch als Co-Trainer unter die Arme. Quelle: Frank Dehlis

Allerdings hatte der Coach angesichts der allgemeinen und in Dresden dazu speziellen Turbulenzen keinen langweiligen Sommer. "Ich war zehn Tage im Urlaub auf Kreta, ansonsten habe ich in der Geschäftsstelle geholfen, wo es ging. Auch wenn es ohne Geschäftsführer nicht optimal ist, hat die Gesellschaft bislang gut funktioniert", stellte Popisch klar und betonte angesichts des erneut schmalen Geldbeutels der Eislöwen: "Alle Spieler, die wir verpflichten konnten, haben große finanzielle Abstriche gemacht. Ich hätte anfangs nicht gedacht, dass wir mit unserem kleinen Etat so viel Qualität zusammenbekommen." Als ein Beispiel nannte der 48-Jährige den aus Iserlohn gewechselten Marvin Tepper: "Er weiß einfach, was er bei uns hat. Er kann in Dresden unter optimalen Bedingungen trainieren und es hat sich auch herumgesprochen, dass bei uns trotz aller Probleme das Gehalt pünktlich bezahlt wird. Zudem hatte ich mich um ihn früher schon bemüht."

Große Hoffnungen setzt der Coach in das neue finnische "Dream-Team" Sami Kaartinen und Neuzugang Tomi Pöllänen. "Die beiden kennen sich, spielen einen ähnlichen Stil und können natürlich gut auf dem Eis miteinander kommunizieren", glaubt der Trainer, der neben Pöllänen Torhüter Kevin Nastiuk als wichtigste Neuverpflichtung sieht. "Dass wir ihn bekommen haben, grenzt an eine Sensation. Aber er war richtig geil auf Dresden und er hat im Sommer sehr viel dafür getan, seine immer mal wieder aufgetretenen Adduktorenprobleme in den Griff zu kriegen", so Popiesch, der verspricht: "Wir wollen ein lauffreudiges, bissiges Team werden, das den Gegnern Respekt einflößt und den eigenen Fans viel Freude bereitet." Zwar hält sich der Ex-Berliner mit dem Verkünden von Saisonzielen wie immer noch zurück, dennoch weiß er: "In den letzten Jahren hieß es immer, wir wollen uns in der Liga etablieren. Das sind wir. Jetzt müssen wir eine Playoff-Mannschaft werden. Natürlich muss dafür auch die wirtschaftliche Grundlage geschaffen werden."

Zur ersten Trainingseinheit fehlte vom derzeit 15 Spieler umfassenden Kader nur der verletzte Carsten Gosdeck (Mittelfußbruch). Dazu gesellten sich mit den Verteidigern David Hajek (33/zuletzt Eislöwen), Tomas Gulda (23/Tschechien/zuletzt Bietigheim) und André Mangold (24/zuletzt Schwenningen) sowie den Stürmern Arturs Kruminsch (24/zuletzt Landshut) und Rok Paiyc (27/slowenischer Nationalspieler/spielte in Tschechien und zuletzt Italien) noch einige Probespieler. Sie dürfen auch am Sonntag beim ersten Spiel gegen die Eisbären Berlin (17 Uhr) ihr Können beweisen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.08.2013

Astrid Hofmann

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