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Dresdner Eislöwen siegen in Kaufbeuren 3:2

Eishockey Dresdner Eislöwen siegen in Kaufbeuren 3:2

Die Mannschaft von Trainer Franz Steer hat am Dienstagabend den nächsten Sieg eingefahren. Nach ihrem 4:3-Erfolg gegen Crimmitschau waren die Dresdner Cracks auch beim ESV Kaufbeuren erfolgreich. Vor 1911 Zuschauern in der Erdgas-Schwaben-Arena setzten sich die Sachsen mit 3:2 durch.

Die Dresdner Eislöwen hatten am Dienstagabend wieder Grund zum Jubeln.

Quelle: Matthias Rietschel

Kaufbeuren/Dresden. Die Dresdner Eislöwen bleiben weiter in der Erfolgsspur. Das Team von Trainer Franz Steer setzte sich am Dienstagabend vor 1911 Zuschauern beim ESV Kaufbeuren mit 3:2 (1:0, 1:1, 1:1) durch. Mit dem fünften Sieg in Folge setzten sich die Blau-Weißen im oberen Tabellendrittel fest.

Die Dresdner starteten gut in die Partie. Gleich zu Beginn prüften Sebastian Zauner (1.), Cedric Schiemenz (4.) und auch Marius Garten ESVK-Keeper Bastian Kucis. Während das Trio noch scheiterte, klappte es wenig später bei Mike Glemser, der in der 6. Minute die 1:0-Führung erzielte. Danach kamen auch die Hausherren langsam etwas besser ins Spiel, aber Sami Blomqvist traf nur die Latte (8.). In den letzten Minuten des ersten Durchgangs erarbeiteten sich die Gastgeber einige Möglichkeiten, aber Marco Eisenhut im Dresdner Tor stand sicher.

Nach dem Pausentee kassierte Shawn Boutin eine Strafe und nun nutzte Kaufbeuren das Überzahlspiel. Mit einem Rückhandschuss aus Nahdistanz überwand Florin Ketterer den Eislöwen-Goalie und markierte das 1:1 (23.). Anschließend verabschiedeten sich die Blau-Weißen noch viermal in die Kühlbox. Weil die Steer-Schützlinge jedoch auch diesmal wieder ein starkes Penaltykilling demonstrierten und Marco Eisenhut auf dem Posten war, konnten die Allgäuer kein Kapital aus den Überzahlspielen schlagen. Dagegen nutzten die Gäste fünf Minuten vor der zweiten Pausensirene eine ihrer Konterchancen eiskalt. Nach Vorarbeit von Timo Walther verwertete Goldhelm Alexander Höller einen Nachschuss zur erneuten Führung. Das nennt man Effektivität, denn die Schuss-Statistik in diesem Abschnitt sprach mit 17:4 deutlich für die Gastgeber.

Im Schlussdrittel jubelten die Eislöwen bereits nach einer Minute über einen Treffer, der aber nach Videobeweis nicht anerkannt wurde. Kurz darauf gab es die nächsten Strafen für die Blau-Weißen, aber auch diesmal überstanden die Steer-Schützlinge selbst ein 3:5-Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. Wie man ein Powerplay besser nutzt, zeigten in der 50. Minute die Elbestädter. Nach schönem Pass von Tadas Kumeliauskas versenkte Thomas Pielmeier den Puck aus Nahdistanz zum 3:2 im gegnerischen Gehäuse.

Drei Minuten später hätte Dominik Grafenthin schon endgültig alles klar machen können, doch er scheiterte beim Penalty an Bastian Kucis. Sami Blomqvist sorgte eine Minute vor Schluss noch für den Anschlusstreffer, aber mehr ließ der erneut starke Marco Eisenhut nicht zu. Bereits am Freitag sind die Eislöwen schon wieder in Ravensburg gefragt.

Von Astrid Hofmann

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