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Dresdner Eislöwen setzen sich in Bad Tölz mit 3:2 durch

Hunderte Fans im Sonderzug Dresdner Eislöwen setzen sich in Bad Tölz mit 3:2 durch

Viele Siege durften die Fans der Dresdner Eislöwen bislang bei den Sonderzug-Aktionen noch nicht feiern. Doch bei der elften Auflage hat es wieder einmal geklappt. Und der Zeitpunkt hätte nicht besser sein können. Denn nach sechs Pleiten in Folge stoppten die Schützlinge von Trainer Franz Steer die Negativserie in Bad Tölz.

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Quelle: Verein

Dresden. Viele Siege durften die Fans der Dresdner Eislöwen bislang bei den Sonderzug-Aktionen noch nicht feiern. Doch bei der elften Auflage hat es wieder einmal geklappt. Und der Zeitpunkt hätte nicht besser sein können. Denn nach sechs Pleiten in Folge stoppten die Schützlinge von Trainer Franz Steer die Negativserie kurz vorm Jahresausklang und setzten sich bei Tabellenschlusslicht Bad Tölz knapp mit 3:2 (0:1, 1:0, 2:1) durch. Steer, der so einen Sonderzug das erste Mal erlebte, war begeistert und meinte anschließend scherzhaft: „So kann es weitergehen, der nächste Sonderzug kann kommen.“

Immerhin 450 Anhänger hatten sich am 30. Dezember morgens in Dresden auf den Weg mit dem Sonderzug gemacht. Noch einmal 150 Fans reisten mit dem eigenen Auto in Oberbayern an. Sie alle sorgten dafür, dass es für die Blau-Weißen fast ein Heimspiel wurde.

Dennoch starteten beide Teams eher verhalten in die Partie. Mit einem Nachschuss von Joomas Vihko gingen die Gastgeber in der 10. Minute in Führung. Auch die Dresdner erarbeiteten sich einige Chancen, scheiterten aber mehrfach am Tölzer Schlussmann Andreas Mechel. So ging es auch im zweiten Abschnitt erstmal weiter. Die Eislöwen erhöhten den Druck, aber erst in der 40. Minute gelang Goldhelm Alexander Höller nach Vorarbeit von René Kramer der ersehnte Ausgleich. Als Thomas Pielmeier zu Beginn des Schlussdrittels die Gäste in Überzahl mit 2:1 (42.) in Führung brachte, jubelten die mitgereisten Fans auf der Tribüne. Doch Ex-Eislöwe Marcel Rodman riss die Blau-Weißen nur eine reichliche Minute mit dem 2:2-Ausgleich (44.) wieder aus ihren Träumen.

Brenzlig wurde es dann in der 51. Minute, als Nick Huard Gegenspieler Chris St. Jacques zu Fall brachte und der Schiedsrichter auf Penalty entschied. Doch wieder war auf Dresdens Keeper Marco Eisenhut Verlass – er parierte und verhinderte damit die erneute Führung der Hausherren. Und sechs Minuten darauf krönte Dominik Grafenthin ein Solo mit dem spielentscheidenden 3:2 (57.) und bescherte damit den Fans einen tollen Sonderzug-Erfolg.

„Es war mein zweiter Sonderzug. Beim ersten bin ich sogar mit dem Zug zurückgereist. Das war ein Wahnsinnserlebnis. Diesmal wollten wir den Fans unbedingt den Sieg schenken, weil es zuletzt ein bisschen ungünstig gelaufen ist. Umso schöner ist das Gefühl, dass uns dieses Vorhaben gelungen ist und wir uns auf diese Weise für die Unterstützung bedanken konnten. Beim Tor habe ich mich gefühlt wie bei einem Heimspiel, es war unglaublich“, sagte der Siegtorschütze voller Freude.

Trainer Franz Steer meinte: „Zuerst einmal freut es mich für die Mannschaft. Es ist noch ein gelungener Abschluss des Jahres.“ Dabei sei die Partie von zwei sehr guten Torhüterleistungen geprägt gewesen. „Es war enges Spiel, vielleicht waren wir der Glücklichere. Aber das ist im Endeffekt egal, es zählen die drei Punkte“, fügte der Coach hinzu.

Nach einer kurzen Verschnaufpause über den Jahreswechsel geht es für die Elbestädter schon morgen mit dem Heimspiel gegen die Freiburger Wölfe (19.30 Uhr) weiter.

Von Astrid Hofmann

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