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Dresdner Eislöwen schlagen Bad Nauheim mit 4:3

Eishockey Dresdner Eislöwen schlagen Bad Nauheim mit 4:3

Die Dresdner Eislöwen bleiben in der Erfolgsspur. Mit 4:3 bezwangen sie am Freitagabend die Roten Teufel Bad Nauheim. Dabei sah es zunächst gar nicht nach einem Heimsieg aus.

Nick Huard (r.) brachte mit zwei Treffern die Wende für die Eislöwen.

Quelle: Steffen Manig

Dresden. Die Dresdner Eislöwen bleiben in der Erfolgsspur. Auch wenn es am Freitagabend nach einem 0:2-Rückstand erst nicht danach aussah, konnten die Schützlinge von Franz Steer die Roten Teufel Bad Nauheim noch mit 4:3 (0:2, 3:0, 1:1) bezwingen und damit den dritten Sieg in Folge feiern. Mit diesem Sieg der Moral sind die Elbestädter auch für das heiße Sachsenderby am Sonntag im Crimmitschauer Sahnpark gut gerüstet. Die Eispiraten holten sich beim überzeugenden 5:2-Erfolg in Frankfurt allerdings ebenfalls eine ganze Portion Selbstvertrauen.

Bei den Dresdnern gab es eine kleine Überraschung, denn im Tor stand diesmal nicht Marco Eisenhut, sondern Henning Schroth. Und für den 25-Jährigen gab es vor 2785 Zuschauern gleich eine kalte Dusche. Die Gäste aus Bad Nauheim nutzten gleich das erste Überzahlspiel und gingen durch einen Treffer von Mike McNamee schon in der 7. Minute in Führung. Und dem 1:0 folgte nur zwei Minuten später das 2:0 durch Harald Lange. Mit 14:7 Schüssen lagen die Hessen auch in dieser Hinsicht nach zwanzig Minuten in Front. Eislöwen-Coach Franz Steer fand aber offenbar die richtigen Worte in der Pause, denn im zweiten Abschnitt wendeten seine Schützlinge das Blatt.

Zuerst konnte Nick Huard in der 29. Minute in Überzahl den Anschluss erzielen. Mit einem Rückhandschuss sorgte dann in der 35. Minute Thomas Pielmeier für den umjubelten Ausgleich. Bereits eine Minute später gingen die Eislöwen erstmals in Führung. Wieder traf Huard nach Vorarbeit von Martin Davidek und Arne Uplegger, der damit seinen ersten Scorerpunkt feierte. Allerdings bemühten die Schiedsrichter erst einmal den Videobeweis, ehe sie den Treffer anerkannten.

Zu Beginn des Schlussdrittels konnten die Roten Teufel jedoch noch einmal zurückschlagen. Mike McNamee gelang in der 47. Minute der 3:3-Ausgleich. Nun unternahmen die Steer-Schützlinge alles, um sich die drei Punkte dennoch zu krallen. Als James Livingstone in die Kühlbox musste, versenkte Marius Garten in Überzahl nach einem Pass von Alexander Höller den Puck zum 4:3 (57.) ins gegnerische Tor. In der Schlussphase hielt Henning Schroth mit mehreren guten Paraden den Dreier für die Eislöwen fest.

Von Astrid Hofmann

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