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Sport Regional Dresdner Eislöwen rutschen gegen Kassel aus
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22:31 03.11.2017
Der Dresdner Timo Walter (unten) und Kassels Marco Müller haben beim Kampf um den Puck das Gleichgewicht verloren und schlittern übers Eis. Quelle: Foto: Matthias Rietschel
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Dresden

Die Serie ist gerissen. Nach fünf Siegen in Folge haben die Dresdner Eislöwen die erste Niederlage kassiert. Das Team von Trainer Franz Steer unterlag am Freitagabend vor 2668 Zuschauern den Kassel Huskies mit 1:7 (1:2, 0:1, 0:4). Damit konnten sich die Elbestädter nicht für die 1:3-Hinspielpleite revanchieren und verloren ihren vierten Platz erst einmal an die Hessen. Am Sonntag gastieren die Blau-Weißen nun beim SC Riessersee, der am Freitag ebenfalls eine Niederlage in Ravensburg einstecken musste.

Nach einer kurzen Abtastphase kassierte Eislöwen-Stürmer Thomas Pielmeier in der 5. Minute die erste Strafe im Spiel. Die Gäste zogen ihr Powerplay auf und nachdem Toni Ritter beim ersten Schuss noch an Marco Eisenhut gescheitert war, stand er kurz darauf erneut ganz allein und netzte zur 1:0-Führung (7.) für die Schlittenhunde ein. Danach brauchten die Hausherren einige Minuten, sich wieder zu sammeln. Den ersten Schuss aufs gegnerische Tor gab in der 11. Minute Cedric Schiemenz ab. Doch er konnte ebenso wie danach Dominik Grafenthin (13.) oder Juuso Rajala (16.) den jungen Kasseler Keeper Mirko Pantkowski nicht überwinden.

Erst eine sehenswerte Einzelaktion brachte für die Blau-Weißen den Ausgleich. Steve Hanusch hatte zu Nick Huard gepasst und der tankte sich bis vors Kasseler Gehäuse und schob Pantkowski die Scheibe durch die Schoner zum 1:1 (16.). Doch die Freude währte ganze 24 Sekunden. Nach einem Bully vorm Dresdner Kasten hielt erneut Toni Ritter nur noch den Schläger hin und der Puck landete zum 2:1 (17.) für die Huskies in den Maschen.

Nach der Pause kamen die Steer-Schützlinge mit frischem Elan aus der Kabine. Als Adriano Carciola in der 25. Minute für eine Schwalbe eine Zwei-Minuten-Strafe erhielt, konnten die Elbestädter jedoch das fällige Überzahlspiel nicht in Zählbares ummünzen. Martin Davidek scheiterte an Pantkowski und Thomas Pielmeier verfehlte die freie Ecke, der Puck ging am Tor vorbei.

Und das setzte sich anschließend so fort. Zwar lief die Partie hauptsächlich in eine Richtung, aber die Schüsse der Dresdner waren entweder zu unpräzise oder wurden Beute des Kasseler Goalies. Als dann aber in der 36. Minute Timo Walther in die Kühlbox musste, zogen die Gäste clever ihr Powerplay auf. Es dauerte nur wenige Sekunden und Goldhelm Braden Pimm konnte freistehend aus Nahdistanz zur 3:1-Führung für die Huskies einnetzen. Damit war eine Vorentscheidung gefallen. Den letzten Hoffnungsfunken der Hausherren machten die Schlittenhunde dann zu Beginn des Schlussdrittels zunichte. Als Juuso Rajala in der 42. Minute eine Zwei-Minuten-Strafe erhielt, nutzten die Schützlinge von Rico Rossi auch diesmal ihre Chance eiskalt. Nach Vorarbeit von Pimm und David Kuchejda markierte Jens Meilleur aus Nahdistanz das 4:1 (44.).

Zwar bemühten sich die Männer um Kapitän René Kramer nach Kräften, das Ergebnis zumindest noch freundlicher zu gestalten, aber auch ein weiteres Powerplay konnten sie nicht nutzen. Stattdessen bauten die Huskies mit einem Doppelschlag binnen zwei Minuten den Vorsprung auf 6:1 aus. Erst traf Kuchejda (54.), dann Pimm (56.) ins leere Gehäuse. Den Schlusspunkt setzte Stefan Della Rovere in der 60. Minute mit dem siebenten Treffer.

Von Astrid Hofmann

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