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Sport Regional Dresdner Eislöwen müssen sich in Weißwasser den Lausitzer Füchsen geschlagen geben
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22:32 19.01.2018
Weißwassers Maximilian Adam hat den Puck am Schläger, wird aber gleich vom Dresdner Shawn Boutin angegriffen. Am Ende waren die Dresdner die Dummen. Quelle: Foto: Thomas Heide
Weisswasser

Die Dresdner Eislöwen haben im dritten Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse die erste Niederlage kassiert. Das Team von Trainer Franz Steer unterlag am Freitag vor 2681 Zuschauern in Weißwasser dem Tabellenzwölften mit 3:4 (0:1, 2:1, 1:2). Während die Lausitzer Fans ihre Mannschaft für den zweiten Sieg hintereinander feierten und dann auch noch Trainer Robert Hoffmann einen Tag nach seinem 41. Geburtstag mit einem nachträglichen Ständchen gratulierten, schlichen die Blau-Weißen frustriert vom Eis. Es war ihre dritte Pleite in Folge und erstmals rutschen sie damit aus den Top-Sechs. Und am Sonntag kommt Spitzenreiter Bietigheim in die Energieverbund-Arena (16 Uhr).

Steer haderte vor allem mit den zahlreich vergebenen Chancen besonders im Schlussdrittel. „Da hatten wir 22:7 Schüsse, aber der Puck geht nicht rein. Doch das Problem haben wir ja nicht erst seit gestern“, meinte er. Hoffmann erklärte strahlend: „Ich bin froh, wieder in lachende Gesichter in der Kabine zu blicken. Vielleicht war am Ende auch eine Portion Glück dabei, aber auch harte Arbeit“, befand er.

Den besseren Start erwischten die Gastgeber. Schon nach einer reichlichen Minute musste Dresdens Mat Siddall in die „Kühlbox“. Im anschließenden Überzahlspiel konnte Anders Eriksson nach Vorlage von Roope Ranta das 1:0 (2.) für die Hausherren erzielen. In der 13. Minute hatte Erik Hoffmann das 2:0 für die Füchse auf dem Schläger, doch Dresdens Keeper Marco Eisenhut parierte. Eine Minute später scheiterte auf der anderen Seite Marius Garten im Powerplay aus Nahdistanz an Maximilian Franzreb. Auch das nächste Überzahlspiel ließen die Dresdner ungenutzt. Kurz vor der Pause kam Jeff Hayes noch zu zwei guten Möglichkeiten, konnte aber kein Kapital für die Lausitzer daraus schlagen.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs schlugen diesmal die Dresdner blitzschnell zu. Nach 55 Sekunden schlenzte Martin Davidek den Puck zum 1:1 in die Maschen. Aber die Freude bei den Gästen währte nicht lange. Eine Nachlässigkeit in der Eislöwen-Defensive führte zum Puckverlust. Artur Tegkaev sagte „Danke“ und schob die Scheibe zur 2:1-Führung (23.) der Lausitzer ein. Kurz darauf rettete Eisenhut gegen Ranta. Die Partie blieb spannend, schnell und ausgeglichen. Als Thomas Pielmeier reichlich vier Minuten vor der zweiten Sirene gleich vier Strafminuten kassierte, versuchten die Gastgeber alles, den Vorsprung weiter auszubauen, aber sie scheiterten mehrfach an Eisenhut. Als kurz vor der Pause dann Chris Owens auf die Strafbank musste, war erneut Martin Davidek zur Stelle und markierte nach Pass von Tadas Kumeliauskas den 2:2-Ausgleich (40.). Das versprach weiter Spannung für das Schlussdrittel.

Und diesmal setzten erneut die Hausherren den ersten Akzent. Nur vier Minuten nach Wiederbeginn konnte André Mücke von der linken Seite fast unbedrängt abziehen und traf. Drei Minuten später rettete Eisenhut gegen Thomas Götz, doch in der 49. Minute baute Chris Owens den Vorsprung auf 4:2 aus. Im Gegenzug scheiterte Davidek an Franzreb. Und der Füchse-Keeper zeigte seine Qualität auch in der 57. Minute. Mücke hatte Steven Rupprich, der allein durch war, gefoult. Doch der Dresdner Stürmer brachte den Penalty nicht am Lausitzer Goalie vorbei ins Tor. In der letzten Minute stocherte Matt Siddall zwar die Scheibe noch zum 3:4 über die Linie.

Von Astrid Hofmann

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