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17:36 02.04.2017
Brendan Cook kehrt in seine Heimat zurück. Quelle: Matthias Rietschel
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Dresden

Bei fast sommerlichen Temperaturen drängelten sich die Fans der Dresdner Eislöwen am Sonnabend in der Energieverbund-Arena noch einmal um ihre Lieblinge. Bei der Saisonabschlussfeier gab´s aber nicht nur Autogramme und Fotos von den Cracks, sondern auch einige Überraschungen. Die wohl bitterste hatte Top-Scorer Brendan Cook zu verkünden. Der 34-Jährige, der eigentlich im Dezember seinen Vertrag für ein Jahr verlängert hatte, wird seine Laufbahn beenden und kehrt in die Heimat nach Kanada zurück. „Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, doch es ist an der Zeit, mehr für die Familie da zu sein. Die Kinder haben Heimweh“, erklärte der Stürmer, dessen Sohn Jaxon (6) in die Schule kommt und Tochter Aiden (4) ebenfalls im heimatlichen Umfeld weiter aufwachsen soll.

Aber Cook ist nicht der einzige Spieler, der Elbflorenz verlässt. Mirko Sacher – und das kommt fast erwartet – konnten die Eislöwen nicht halten. Der gebürtige Freiburger, der zum „Verteidiger des Jahres“ in der DEL 2 gekürt wurde, wechselt zurück nach Schwenningen. Der 25-Jährige spielte bereits zwischen 2011 und 2015 für die Wild Wings. „Ich wollte natürlich die Chance, wieder DEL zu spielen, beim Schopf packen“, so Sacher, der hinzufügte: „Jeder Tag in Dresden mit dieser Truppe war schön, besonders gern erinnere ich mich an das Winterderby.“ Adieu sagt auch Arturs Kruminsch. Der 28-Jährige, der seit 2013 für die Blau-Weißen die Eishockeystiefel schnürte und damit zu den dienstältesten Cracks gehörte, heuert beim Liga-Konkurrenten in Ravensburg an. Laut Gerüchteküche soll auch Goalie Kevin Nastiuk in der kommenden Saison nicht mehr im Kader stehen, als möglicher Nachfolger wird Marco Eisenhut, der zuletzt in Ingolstadt war, gehandelt.

Ebenfalls kein Wiedersehen wird es mit den Förderlizenzspielern Hannibal Weitzmann, Lucas Dumont, Eric Valentin und Mick Köhler geben. Der Grund liegt auf der Hand, denn die die Kölner Haie beenden die Kooperation, haben inzwischen mit Frankfurt einen neuen, ortsnahen Partner gefunden. Eislöwen-Geschäftsführer Volker Schnabel: „Wir sind in Gesprächen mit zwei, drei möglichen Kandidaten.“

Zumindest zwei positive Nachrichten konnte der Geschäftsführer aber verkünden. Mit Martin Davidek und Alexander Höller verlängerten zwei Stürmer ihre Verträge und bleiben den Eislöwen damit treu. Höller meinte: „Ich musste nicht lange überlegen. Der Klub und das Umfeld passen, meine Familie fühlt sich sehr wohl.“ Auch Davidek freut sich auf ein weiteres Jahr in Dresden. Wer von den anderen Spielern bleibt oder geht, wird sich in den nächsten Wochen entscheiden und auch davon abhängen, wie sich Trainer Bill Cook bis Ende des Monats entscheidet.

Von Astrid Hofmann

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