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Dresdner Eislöwen kassieren 1:2-Niederlage gegen Schlusslicht Bad Tölz

Eishockey Dresdner Eislöwen kassieren 1:2-Niederlage gegen Schlusslicht Bad Tölz

Nach dem Derby-Sieg gegen Crimmitschau gab es für die Dresdner Eislöwen am Dienstagabend einen derben Dämpfer. Sie verloren mit 1:2 gegen DEL2-Tabellenschlusslicht Bad Tölz. Im harten Kampf um die Playoff-Plätze hat das Folgen.

Tadas Kumeliauskas und die Dresdner Eislöwen verloren mit 1:2 gegen Bad Tölz.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Nach dem Derby-Sieg gegen Crimmitschau gab es für die Dresdner Eislöwen am Dienstagabend einen derben Dämpfer. Das Team von Trainer Franz Steer musste sich vor nur 1970 Zuschauern daheim gegen Tabellenschlusslicht Bad Tölz mit 1:2 (0:0, 0:1, 1:1) geschlagen geben. Damit verloren die Elbestädter wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze. Da zur gleichen Zeit Bad Nauheim gegen Kaufbeuren gewann, rutschten die Eislöwen wieder auf den achten Platz.

Franz Steer hatte es offenbar schon geahnt, als er vor der Partie sagte: „Bad Tölz präsentiert sich immer aggressiv und laufstark. Solche Spiele, die vom Papier her vermeintlich leicht zu meistern sind, gestalten sich oft am schwersten.“ Und genauso kam es. Seine Schützlinge konnten nicht annähernd an die Leistung aus dem Spiel gegen die Eispiraten anknüpfen und trieben den Fans in der Halle mit vergebenen Chancen, unnötigen Fehlpässen und zu leicht verlorenen Pucks den Schweiß auf die Stirn.

Wie schon gegen Crimmitschau musste auch diesmal Matt Siddall als überzähliger Ausländer auf der Tribüne Platz nehmen. Im Tor vertraute Trainer Franz Steer erneut auf Sebastian Stefaniszin. Im ersten Drittel konnten sich die Blau-Weißen noch einige gute Chancen erarbeiten, scheiterten aber mehrfach am sehr guten gegnerischen Goalie Mikko Rämö. Auch zwei Überzahlspiele konnten die Elbestädter nicht für Zählbares nutzen. Ob Marius Garten (10.) oder Harrison Reed (11.) – stets blieb der Finne im Tölzer Tor der Sieger. Auch Steven Rupprich oder Sebastian Zauner (beide 19.) vermochten die Scheibe nicht im Kasten unterzubringen. So ging es torlos in die erste Pause. Es sollte sich noch rächen, dass die Hausherren so viele Möglichkeiten ausließen.

Auch nach Wiederbeginn ließ Nick Huard (25.), der in Unterzahl allein vorm gegnerischen Kasten auftauchte, eine weitere „Hundertprozentige“ ungenutzt. Beim nächsten Powerplay schlugen dann die Gäste eiskalt zu. Mit einem Schlagschuss sorgte Verteidiger Casey Borer für die 1:0-Führung (29.) des Aufsteigers aus Bayern. Dagegen kamen die Dresdner bei ihrem Überzahlspiel kaum in die Formation, geschweige denn zu einem Treffer. Auch kurz vor der zweiten Pausensirene vergab Martin Davidek in einem Powerplay.

Das Szenario setzte sich im Schlussdrittel fort. In der 50. Minute bejubelten die Fans zwar schon den lang ersehnten Ausgleich, doch nach Videobeweis wurde der Treffer nicht anerkannt, weil er mit hohem Stock erzielt wurde. Erst in einem mehr als anderthalbminütigen 5:3-Überzahlspiel sorgte Harrison Reed doch noch für das 1:1 (54.). Aber wie gewonnen, so zerronnen. Die Tölzer Löwen, die bis zum Umfallen fighteten, bissen noch einmal zurück. Mit einem schnellen Konterzug tankten sie sich vors Dresdner Gehäuse und Joonas Vihko zog einfach ab – schon zappelte der Puck in den Maschen. Als die Hausherren zum Schluss alles auf eine Karte setzten, verfehlten die Gäste knapp das leere Dresdner Tor, aber den Sieg ließen sie sich trotzdem nicht mehr nehmen.

Von Astrid Hofmann

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