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10:06 16.02.2018
Quelle: Verein
Dresden

In der DEL2 läuft der Countdown. Bis zum Ende der Hauptrunde stehen noch sechs Spiele auf dem Plan, dabei sind 18 Punkte zu vergeben. Während dem Spitzentrio Bietigheim, Riessersee und Frankfurt die direkte Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale nicht mehr zu nehmen ist, geht es gerade im Mittelfeld ganz eng zu.

Für die Dresdner Eislöwen, mit 68 Punkten derzeit auf Platz acht, geht es an diesem Freitag zum richtungsweisenden Spiel nach Ravensburg. Mit 71 Zählern belegen die Towerstars Rang sechs, der noch die unmittelbare Playoff-Teilnahme garantiert. Die Oberschwaben haben allerdings nur einen Zähler Vorsprung auf Bad Nauheim und drei Punkte auf die Eislöwen. Mit einem Sieg könnten die Schützlinge von Trainer Franz Steer mit Ravensburg gleichziehen und würden sich gute Chancen für das Umgehen der Pre-Playoffs erhalten. Bei einer Niederlage würde es wohl schwer werden, die Männer von Trainer Jiri Ehrenberger noch zu übertrumpfen.

Die bisherige Bilanz sieht die Puzzlestädter mit zwei klaren 5:2-Siegen vorn, nur einmal konnten die Steer-Schützlinge in der Verlängerung einen Sieg verbuchen. In Ravensburg sei es immer schwierig zu spielen, wie Steer weiß. Zuletzt kassierten die Schwaben am vergangenen Sonntag allerdings im Lausitzer Fuchsbau eine glatte 0:4-Niederlage. Vielleicht gelingt ja auch den Dresdnern ein solcher Coup.

Franz Steer muss weiterhin auf Petr Macholda, Dominik Grafenthin und Marco Eisenhut verzichten. Im Tor startet er erneut mit Sebastian Stefaniszin. „Er hat nach seiner Verletzung einen guten Job gemacht, genießt mein vollstes Vertrauen. Auch Marco Eisenhut befindet sich auf einem guten Weg, um bald wieder auf dem Eis stehen zu können“, erklärte der Eislöwen-Coach. Stefaniszin, der nach großem Verletzungspech zuletzt ein gutes Comeback feierte, meint: „Ich bin sehr froh, dass ich nach der Verletzungspause wieder trainieren und spielen kann. Es war eine komplett neue Erfahrung für mich, so eine lange Zeit auszufallen. Umso wichtiger war es, gleich das erste Spiel nach meiner Rückkehr zu gewinnen. Es ist mir nicht leicht gefallen sofort das richtige Timing zu finden. Man muss schon aufpassen, dass man nicht zu übermotiviert agiert.“

Am Sonntag empfangen die Blau-Weißen dann um 16 Uhr den Tabellenvorletzten Bayreuth. Im Rahmen des Familientags können sich die Besucher auf zahlreiche Angebote in der Arena freuen: So wird es ein Glücksrad, eine Hüpfburg sowie eine Bastel- und Schminkstraße geben. In der ersten Drittelpause präsentiert sich der Nachwuchs des ESC Dresden beim Badewannen-Rennen.

Von Astrid Hofmann

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