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Sport Regional Dresdner Eislöwen gewinnen überraschend den heimischen Skoda-Cup
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17:39 09.09.2015
Fedor Boiarchinov und Viktor Hübl im Duell. Quelle: Dehli-News / Frank Dehlis
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So konnten die Schützlinge von Trainer Thomas Popiesch die polnische Nationalmannschaft mit 7:2 (1:0, 4:1, 2:1) bezwingen. In einem äußerst spannenden Finale setzten sie sich gestern dann auch gegen den tschechischen Extraligisten HC Litvinov mit 4:3 (1:1, 2:2, 1:0) durch. Litvinov hatte sich mit einem 4:3-Sieg gegen den DEL-Klub Grizzly Adams Wolfsburg für das Endspiel qualifiziert. Die Gäste aus Wolfsburg mussten gestern im Spiel um Platz drei eine weitere Niederlage hinnehmen, unterlagen den Polen mit 2:3 nach Penaltyschießen.

Die Eislöwen konnten im Finale nach zähem Beginn mit einer tollen Vorstellung begeistern. Zwar erzielte Robin Hanzl in der 4. Minute das 1:0 für Litvinov, doch bei einem doppelten Überzahlspiel stellte Arturs Kruminsch nur drei Minuten später den Ausgleich her. Etwas unglücklich begann auch der zweite Abschnitt für die Gastgeber, denn Travis Martell lenkte in der 24. Minute den Puck ins eigene Tor, das dem Tschechen Peter Jansky gutgeschrieben wurde. Eislöwen-Verteidiger Lukas Slavetinsky, der nach dem Spiel zum besten Dresdner Akteur gekürt wurde, sorgte aber nur Sekunden später für den erneuten Ausgleich und Martell wetzte seine Scharte in der 27. Minute mit dem Führungstreffer aus. Nachdem Juraj Majdan (38.) abermals ausglich, brachte Alexej Dmitriev die Hausherren endgültig auf die Siegerstraße (44.).

Das erste Tor der Eislöwen in der neuen Spielzeit hatte am Sonnabend Carsten Gosdeck gegen die Polen erzielt (3.). Hugo Boisvert (22.), Franz Bertholdt (26.) und Feodor Boiarchinov (27.) erhöhten auf 4:0. Nach einem umstrittenen Treffer von Marcin Kolusz (32.) markierte Steven Rupprich (39.) das fünfte Eislöwen-Tor. Im letzten Abschnitt trafen für die Blau-Weißen erneut Rupprich (55.) sowie Arturs Kruminsch (56.), bevor Krystian Dziubinski (57.) den Endstand herstellte.

Wermutstropfen bei diesem Turnier waren die geringen Zuschauerzahlen. Sahen am ersten Tag kaum mehr als 400 Zuschauer die Partie der Eislöwen, waren es gestern auch nur knapp 1000.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.08.2014

Astrid Hofmann

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