Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Sport Regional Dresdner Eislöwen gewinnen in Garmisch 5:4
Sportbuzzer Sport Regional Dresdner Eislöwen gewinnen in Garmisch 5:4
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:41 04.02.2018
Logo Dresdner Eislöwen Quelle: Verein
Dresden

Nach der ärgerlichen Heim-Niederlage gegen Meister Frankfurt haben sich die Dresdner Eislöwen am Sonntag drei wichtige Punkte gekrallt. Das Team von Trainer Franz Steer setzte sich beim Tabellenzweiten SC Riessersee knapp mit 5:4 (2:2, 2:2, 1:0) durch. Zwar bleiben die Elbestädter auf dem neunten Platz, aber weil die Lausitzer Füchse das Derby in Crimmitschau mit 3:1 gewannen und Ravensburg in Frankfurt unterlag, konnten die Blau-Weißen den Abstand nach vorn verkürzen.

Ein „Big Win“ sei das gewesen, freute sich Franz Steer über einen großen Sieg in Garmisch. Angesichts des Spielverlaufes und der kämpferischen Qualitäten seines Teams konnte der Eislöwen-Coach durchaus stolz sein. Viermal gerieten die Elbestädter in Rückstand, viermal glichen sie aus und eine Minute vor Schluss sorgte Goldhelm Alexander Höller mit der erstmaligen Führung für die Eislöwen zugleich für den Sieg. „Es war das erwartet schwere Spiel. Wir waren aber sehr gut eingestellt und Henning Schroth hat uns mit ein paar Glanzparaden gerettet“, erklärte Steer nach nervenaufreibenden sechzig Minuten.

Für den angeschlagenen Marco Eisenhut stand diesmal von Beginn an Henning Schroth im Gehäuse. „Auch wenn Marco nicht verletzt wäre, hätten wir das so gemacht, denn er braucht jetzt einfach einmal eine kleine Auszeit“, stellte der Eislöwen-Trainer klar. Der Start in die Partie lief auch diesmal nicht gerade nach dem Geschmack der Gäste. Vor 2435 Zuschauern brachte Stephan Wilhelm die Hausherren in der 5. Minute in Führung. Aber die Blau-Weißen zeigten nur zwei Minuten darauf, dass sie sich davon gar nicht beeindrucken lassen. Tadas Kumeliauskas sorgte mit seinem zehnten Saisontreffer für den 1:1-Ausgleich (7.). Das Szenario wiederholte sich kurz darauf erneut: Andreas Driendl markiert die 2:1-Führung (8.) für Riessersee, aber als SCR-Verteidiger Felix Thomas vorm eigenen Gehäuse die Scheibe an Martin Davidek verliert, fackelt der nicht lange und netzt zum 2:2 (9.) ein.

Das Scheibenschießen setzte sich im zweiten Abschnitt fort. Wieder legten die Gastgeber vor. Als Thomas Pielmeier die erste Strafe im Spiel kassierte, brachte Jakob Mayenschein die Werdenfelser erneut mit 3:2 (23.) in Führung. Die Antwort der Eislöwen ließ auch diesmal nicht lange auf sich warten. Nur eine Minute später besorgte Marius Garten das 3:3, wobei SCR-Keeper Matthias Nemec nicht unbedingt glücklich aussah.

In einem weiteren Überzahlspiel der Gastgeber traf Andreas Driendl zum 4:3 (31.). Lubor Dibelka hatte dann sogar das 5:3 auf dem Schläger, scheiterte aber an Henning Schroth. Kurz darauf setzte sich Martin Davidek im Powerplay glänzend in Szene und hielt mit dem 4:4 (34.) sein Team im Spiel. Nick Huard (36.) und René Kramer (40.) verpassten noch vor der Pause knapp die Führung für die Eislöwen.

Im Schlussdrittel boten die Steer-Schützlinge eine starke Leistung, ließen Riessersee kaum zur Entfaltung kommen und hatten auch das Glück des Tüchtigen, als Höller eine Minute vor Schluss in Überzahl das „goldene Tor“ markierte. „Wichtig ist, dass wir gewonnen haben. Im letzten Drittel haben alle überragend gekämpft“, erklärte Henning Schroth. Steven Rupprich ergänzte: „Es war ein schweres Stück Arbeit, aber wir hatten immer eine Antwort parat.“

Von Astrid Hofmann

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Volleyballerinnen des Dresdner SC haben sich von der 0:3-Niederlage in Stuttgart vor einer Woche gut erholt gezeigt. Das Team von Trainer Alexander Waibl setzte sich am Samstag vor knapp 3000 Zuschauern in eigener Halle gegen die Roten Raben Vilsbiburg überlegen mit 3:0 durch.

04.02.2018

Für die Handballerinnen des HC Rödertal rückt der Klassenverbleib immer weiter in die Ferne. Der noch punktlose Bundesligist verlor das Duell gegen den Tabellenvorletzten und Mitaufsteiger HSG Bensheim/Auerbach in heimischer Halle mit 24:30.

04.02.2018

Der Sieg gegen die Kassel Huskies sollte eigentlich Schwung bringen, doch schon am Freitagabend war die Stimmung bei den Fans der Eislöwen wieder im Keller. Gegen die Löwen aus Mainhattan verloren die Dresdner Cracks klar mit 3:6 und stecken nun schon wieder im Tal der Tränen. Am Sonntag geht es nun zum SC Riessersee.

02.02.2018