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Sport Regional Dresdner Eislöwen gewinnen in Bayreuth
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22:13 15.10.2017
Nick Huard (l.) attackiert den Bayreuther Sergej Stas. Quelle: Foto: Peter Kolb
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Bayreuth/Dresden

Nach der ärgerlichen Heimniederlage am Freitag gegen Ravensburg haben sich die Dresdner Eislöwen am Sonntag bei den Bayreuth Tigers eindrucksvoll rehabilitiert und vor allem ihre Chancen deutlich besser genutzt. Sie gewannen vor 1667 Zuschauern klar mit 6:3 (2:0, 3:2, 1:1) und sackten drei wichtige Punkte ein. Mit 17 Zählern rangieren die Elbestädter nach zehn Spieltagen auf dem fünften Platz.

Verzichten musste Trainer Franz Steer neben dem Langzeitverletzten Petr Macholda auch noch auf die angeschlagenen Steve Hanusch und Matt Siddall. Trotz der Ausfälle legten die Blau-Weißen gleich im ersten Drittel gut los. Bereits in der 5. Minute eröffnete Martin Davidek den Torreigen für die Gäste. Nur zwei Minuten später legte Nick Huard in einem Überzahlspiel nach. Obwohl sich die Hausherren bemühten, blieb es bis zur Pause beim Vorsprung für die Dresdner. Drei Minuten nach Wiederbeginn glückte dann Yannick Drews der 1:2-Anschluss (23.) und zwei Minuten später gelang Michal Bartosch sogar der Ausgleich. Aber die Eislöwen ließen sich davon nicht beirren. In einem Powerplay sorgte erneut Martin Davidek für die 3:2-Führung (30.). Mit einem Doppelschlag brachten anschließend Dominik Grafenthin (35.) und erneut Davidek (37.) die Gäste auf die Siegerstraße.

Eine Schrecksekunde gab es kurz darauf, als Michal Barta den Dresdner Timo Walther mit einem Check gegen den Nacken zu Boden streckte und der Youngster kurz liegenblieb. Barta durfte mit Spieldauerdisziplinarstrafe duschen gehen, Walther konnte zum Glück weiter spielen. Im Schlussdrittel konnte Bayreuth durch Felix Linden (58.) zwar noch einmal verkürzen, aber der stark aufspielende Thomas Pielmeier setzte mit dem 6:3 (60.) den Schlusspunkt.

Zum besten Spieler wurde der dreifache Torschütze Martin Davidek gekürt. Trainer Franz Steer zeigte sich sehr zufrieden: „Wir haben ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht, die Scheibe schnell nach vorn gespielt. Bayreuth konnte die Stärken im Mitteldrittel von daher nicht so gut ausspielen. Zudem haben wir unsere Chancen genutzt. Nach dem 2:2 sind wir gut zurück in Spiel gekommen, haben uns speziell auch in Überzahl gut präsentiert“, analysierte er. Martin Davidek meinte: „Schon im letzten Jahr war ich drei Mal in Bayreuth erfolgreich. Die Eishalle ist also definitiv mein neues Lieblingsstadion. Wir sind gut gestartet, haben sicher in der Defensive gestanden und unsere Tore gemacht. Bayreuth hat zum Beginn des zweiten Drittels stark gespielt, aber wir haben nachgelegt. Die Tore haben uns Sicherheit gegeben.“

Da können die Blau-Weißen gut gerüstet dem nächsten Sachsen-Derby am Freitag im Lausitzer Fuchsbau entgegensehen.

Von Astrid Hofmann

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