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Dresdner Eislöwen erwartet eine harte Nuss

Eishockey Dresdner Eislöwen erwartet eine harte Nuss

Das Auftaktprogramm der Dresdner Eislöwen hat es in diesem Jahr in sich. Nachdem die Elbestädter am ersten Spieltag in Kassel antreten mussten (1:3) und das erste Heimspiel die Neuauflage des vorjährigen Viertelfinals gegen Kaufbeuren (4:2) war, müssen sie am Freitag bei Titelverteidiger Frankfurt ran.

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Dresden. Das Auftaktprogramm der Dresdner Eislöwen hat es in diesem Jahr in sich. Nachdem die Elbestädter am ersten Spieltag in Kassel antreten mussten (1:3) und das erste Heimspiel die Neuauflage des vorjährigen Viertelfinals gegen Kaufbeuren (4:2) war, müssen sie am Freitag bei Titelverteidiger Frankfurt ran, dem Topfavoriten auf den Titel. „Sicher gäbe es wohl leichtere Auswärtsgegner als Frankfurt“, konstatiert auch Eislöwen-Trainer Franz Steer trocken. Aber der gewiefte Bayer weiß auch: „Wenn es nicht läuft, verlieren die gern mal die Nerven.“ Für sein Team komme es deshalb darauf an, gerade am Anfang dem Druck standzuhalten, den der Gastgeber ausüben wird. „Am Ende werden die Zweikämpfe über Sieg und Niederlage entscheiden. Natürlich ist auch Disziplin das A und O“, ist Steer sicher.

Die Frankfurter, die mit drei Top-Reihen agieren, konnten zum Saisonstart die Neuauflage des Finals vom Frühjahr gegen Bietigheim in der Verlängerung gewinnen und sie holten auch gegen Aufsteiger Bad Tölz einen Sieg. Allerdings müssen die Hessen auf ihren Stammgoalie und Ex-Eislöwen Brett Jaeger verzichten. Der 34-Jährige muss sich einer Bandscheiben-OP unterziehen. Doch auch die beiden Backups sind kaum schlechter. So stand bei den ersten beiden Partien Hannibal Weitzmann, der im Vorjahr noch als Förderlizenzspieler der Kölner Haie in Dresden zum Einsatz kam, im Kasten der Frankfurter. Doch gegen die Eislöwen, so verriet Coach Paul Gardner, wird nicht Weitzmann im Tor stehen, sondern der aus der Lausitz stammende Florian Proske. Der 21-Jährige ist von den Adlern Mannheim mit einer Förderlizenz ausgestattet und mauserte sich schon in der abgelaufenen Saison zu einem echten Konkurrenten für Jaeger. Ein Wiedersehen gibt es zudem mit den ehemaligen Eislöwen-Stürmern Pat Jarrett und Vladislav Filin.

Alexander Höller, der nach seinen beiden Toren gegen Kaufbeuren und einem Assist in Kassel in Frankfurt mit den Goldhelm auflaufen wird, meinte nach dem Auftakt-Wochenende: „Unser Spiel in Kassel war von Strafen geprägt, was natürlich nicht intelligent von uns war. Gegen Kaufbeuren haben wir gewonnen, aber sicherlich nicht unser bestes Spiel gezeigt. Die Videos haben noch viel Verbesserungspotenzial aufgezeigt. Zum Beispiel sind wir nicht gut aus der defensiven Zone herausgekommen, haben uns zu wenig gegenseitig unterstützt. Daran wurde in dieser Woche im Training gearbeitet. Gegen Frankfurt müssen wir natürlich vor allem auch unserem eigenen Tor aufräumen“, so der Österreicher.

Von Astrid Hofmann

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