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Dresdner Eislöwen erwarten Heilbronner Falken

Eishockey Dresdner Eislöwen erwarten Heilbronner Falken

Ohne den verletzten Petr Macholda, aber mit frischem Selbstvertrauen aus dem 3:1-Sieg gegen den SC Riessersee gehen die Spieler von Trainer Franz Steer am Freitagabend das Heimspiel gegen Heilbronn an. Am Sonntag geht es nach Bad Tölz, wo die Dresdner das erste Sechs-Punkte-Wochenende der Saison perfekt machen wollen.

Trainer Franz Steer wünscht sich endlich einmal sechs Punkte an einem Wochenende.
 

Quelle: Matthias Rietschel

evDresden.  Bisher haben die Dresdner Eislöwen zwei Auswärtsniederlagen und zwei Heimsiege zu Buche stehen. An diesem Wochenende könnte es erstmals mit kompletten sechs Punkten klappen. Denn die Schützlinge von Trainer Franz Steer empfangen am Freitagabend (19.30 Uhr) in heimischer Halle den Tabellenvorletzten Heilbronn und reisen am Sonntag zum bislang punktlosen Schlusslicht und Aufsteiger Bad Tölz.

„Wir sind in der Lage, an jedem Wochenende sechs Zähler zu holen“, macht Steer erst einmal prinzipiell klar, fügt aber an: „Bisher war die Fehlerquote bei uns aber noch zu hoch.“ Zudem sei es unwichtig, was die Papierform sage. „Tölz hat zum Beispiel noch keine Punkte, aber sie sind eine Mannschaft, die über den Kampf kommt und ein gutes Forechecking spielt“, betont der Coach. Auch die Partie gegen die Heilbronner Falken werde also kein Selbstläufer. Zumal mit Petr Macholda, der sich einer Schulter-OP unterziehen muss, ein sehr wichtiger Verteidiger ausfällt. Steer verriet, dass er schon auf der Suche nach Ersatz sei. „Das ist aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht einfach“, räumt er ein.

Ein Erfolgsgarant, wie sich zuletzt auch gegen Riessersee zeigte, ist derzeit auf jeden Fall Torhüter Marco Eisenhut. Einen Anteil daran hat auch der neue Torwarttrainer der Elbestädter, David Schulze. Der 32-Jährige wurde in NIesky geboren und erlernte dort auch das Eishockey-ABC. „Ich habe damals besonders viel von Thomas Bresagk gelernt“, berichtet Schulze, der seit 2009 in Dresden lebt und seit 2014 bereits im Nachwuchs des ESCD arbeitete. Zuletzt sammelte er auch ein Jahr lang bei NHL-Trainern in Vancouver Erfahrungen. „Das hat mir unheimlich viel gebracht und diese Erfahrungen möchte ich gern weitergeben“, so der Torwarttrainer, der sich jetzt über das Engagement bei den Dresdner Profis freut: „Ich bin dankbar für das Vertrauen, das in mich gesetzt wird.“

Weitere Neuigkeiten gibt es zudem aus dem Lager der Fans: So geht die Becherspieleraktion in die achte Saison. Nach Abstimmung zwischen dem Fanbeauftragten, Trainerteam und den Verantwortlichen wird in diesem Jahr Verteidiger Sebastian Zauner der „Fanspieler“ sein. Zudem soll es nach einem Jahr Pause wieder einen Sonderzug geben. Ziel der 11. Sonderfahrt am 30. Dezember ist Bad Tölz. Zum Preis von 119 Euro führt die Fahrt im 1. Klasse-Abteil vom Hauptbahnhof Dresden nach Holzkirchen und von dort mittels Bustransfer zur Eissporthalle Bad Tölz. Im Preis inbegriffen ist wie gewohnt auch der Eintritt zum Spiel. Der Verkauf für den auf maximal 400 Teilnehmer limitierten Sonderzug findet zu den Heimspielen am 13. Und 22. Oktober statt.

Von Astrid Hofmann

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