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Sport Regional Dresdner Eislöwen erleben 2:7-Debakel in Bayreuth
Sportbuzzer Sport Regional Dresdner Eislöwen erleben 2:7-Debakel in Bayreuth
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23:14 14.01.2018
Ein bitterer Abend für Eislöwen-Torwart Marco Eisenhut: In dieser Szene kassiert er das 1:4 in Bayreuth. Quelle: Foto: Peter Kolb
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Dresden

Für die Dresdner Eislöwen endete das einzige Spiel dieses Wochenendes äußerst bitter. Das Team von Trainer Franz Steer kam beim Tabellenschlusslicht Bayreuth arg unter die Räder, verlor nach schwacher Vorstellung mit 2:7 (1:2, 0:2, 1:3). Dabei musste Steer neben den bekannten Langzeitverletzten auch noch auf Tadas Kumeliauskas verzichten, der sich mit Rückenproblemen plagt. Dafür gab Neuzugang Christoph Körner seinen Einstand.

Schon der Start ins Spiel ließ bei den Elbestädtern vor 1390 Zuschauern kaum Freude aufkommen. Nach neun Sekunden zappelte die schwarze Hartgummischeibe im Tor von Marco Eisenhut. Eric Chouinard hatte die Tigers blitzschnell in Führung gebracht. Im ersten Überzahlspiel konnten die Dresdner aber zurückschlagen. Nach schönem Querpass von Alexander Höller netzte Christoph Körner zum 1:1 (6.) ein und erzielte damit sein erste Tor für die Eislöwen. Doch keine Minute später sorgte Anthony Luciani mit einem platzierten und für Eisenhut auch überraschenden Schuss für die erneute Führung der Hausherren. Kurz vor der ersten Pausensirene hatte Nick Huard den Ausgleich auf dem Schläger, traf allerdings nur den Pfosten.

Und auch das zweite Drittel begann mit einer kalten Dusche für die Steer-Schützlinge. Nach einem Missverständnis in der Dresdner Defensive stürmte Andreas Geigenmüller allein auf das Dresdner Gehäuse zu und Marco Eisenhut bekam den Puck nicht zu fassen, sondern er kullerte ihm über die Fanghand ins Tor zum 3:1 (22.) für die Tigers. Zehn Minuten später war es erneut Andreas Geigenmüller, der bei angezeigter Strafe für die Eislöwen den Vorsprung auf 4:1 ausbaute und sein Team auf die Siegerstraße brachte.

Im Schlussabschnitt wurde es dann ganz bitter für die Steer-Männer. In der 43. Minute erhöhte Sergej Stas mit einem Lupfer über den schon auf dem Eis liegenden Eisenhut auf 5:1. Zwar konnte Steven Rupprich zwischenzeitlich das 2:5 (50.) markieren, doch der Torhunger der Gastgeber war noch nicht gestillt. Allerdings gab es vor den nächsten Treffern noch einen Tumult, nachdem Matt Siddall den Bayreuther Marvin Neher mit einem Check gegen Kopf und Nacken in der 57. Minute außer Gefecht gesetzt hatte. Siddall musste mit Spieldauerdisziplinarstrafe duschen gehen. Kurz darauf besorgte Anthony Luciani das 6:2 (58.) und Ivan Kolozvary beendete mit den siebenten Tigers-Tor (59.) den bitteren Abend für die Gäste. Franz Steer war angefressen: „Vier Tore haben wir durch Scheibenverluste bekommen. Die individuellen Fehler haben uns das Genick gebrochen. Solche Tage gibt’s, aber wir werden das intern schon entsprechend regeln.“

Von Astrid Hofmann

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