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Sport Regional Dresdner Eislöwen bezwingen Spitzenreiter Bad Nauheim mit 3:2
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18:26 09.09.2015
Eislöwen-Goldhelm Tomi Pöllänen vor Bad Nauheims Goalie Thomas Ower. Quelle: Lutz Hentschel

Damit stürzte das Popiesch-Team den Überraschungs-Spitzenreiter vom Thron. Die Eislöwen brachten mit diesem "Dreier" insgesamt vier Punkte an diesem Wochenende auf ihr Konto und sie rangieren mit bislang neun Zählern auf dem vierten Tabellenplatz der zweithöchsten deutschen Eishockey-Spielklasse.

Zum Matchwinner des Tages avancierte Christoph Ziolkowski, der drei Minuten vor Schluss das "goldene" Siegtor erzielte. Allerdings mussten die Gastgeber auch eine bittere Pille schlucken, denn in der 38. Minute wurde Feodor Boiarchinov böse gefoult und musste verletzt das Eis verlassen. Sollte sich der Verdacht auf Bänderriss im rechten Knie bestätigen, dürfte der 20-Jährige seinem Löwen-Team länger fehlen.

Die Dresdner erwischten einen hervorragenden Start, denn bereits in der 3. Minute gelang dem jungen Florian Lüsch die 1:0-Führung. Doch der Aufsteiger aus Bad Nauheim ließ sich davon nicht beeindrucken. Schon sechs Minuten später musste Eis-löwen-Goalie Kevin Nastiuk ebenfalls hinter sich greifen. Kyle Helms hatte zum 1:1-Ausgleich getroffen. Und die Hessen blieben weiter am Drücker und gingen in der 15. Minute durch ein Tor von Dennis Reimer sogar erstmals in Führung. Aber nach dem Pausentee kamen die Eislöwen mit neuem Elan aus der Kabine, überstanden erst ein Unterzahlspiel und dann konnte Sami Kaartinen den gegnerischen Keper zum umjubelten 2:2-Ausgleich (24.) überwinden.

In der 31. Minute hatten die Zuschauer erneut den Torjubel auf den Lippen, doch weil der Schiedsrichter vorher abgepfiffen hatte, wurde der Treffer nicht gegeben. Für das Foul an Feodor Boiarchinov musste in der 38. Minute Gäste-Kapitän Taylor mit Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig duschen gehen. Das war aber die einzige unschöne Szene in einem ansonsten fairen Spiel.

Im Schlussabschnitt kamen beide Teams mehrfach zu guten Möglichkeiten, konnten sie jedoch nicht nutzen. Erst in der 57. Minute erlöste Feodor Boiarchinov nach einem schönen Alleingang sein Team und sicherte die drei Punkte. "Wir hatten anfangs Probleme an die gegnerischen Spieler heranzukommen, konnten auch aus Überzahlsituationen zu wenig Kapital schlagen. Aber insgesamt bin ich natürlich froh über diesen Sieg. Jetzt müssen wir Woche für Woche hart weiter arbeiten", erklärte Trainer Thomas Popiesch nach der Partie.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.09.2013

Astrid Hofmann

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