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Sport Regional Dresdner Eislöwen bezwingen Meister aus Berlin - Beim Benefizspiel kommen 26.400 Euro zusammen
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18:16 09.09.2015
Der entscheidende Penalty: Eislöwe Marius Garten trifft gegen den Berliner Goalie Sebastian Elwing. Quelle: Lutz Hentschel
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Außerdem gefiel den Fans offenbar der herzerfrischende Auftritt der neuformierten Eislöwen so gut, dass am Ende spontan wieder zahlreiche Becher aufs Eis geworfen wurden. "Wir danken vor allem noch einmal dem deutschen Meister, der trotz eines prall gefüllten Terminka- lenders dieses Spiel unkompliziert ermöglicht hat. Das hätten nicht viele Mannschaften gemacht", betonte Eis- löwen-Trainer Thomas Popiesch. "Auch wenn die Eisbären auf einige ausländische Leistungsträger verzichtet haben, sind die Zuschauer auf ihre Kosten gekommen und konnten ein interessantes Match verfolgen."

Hugo Boisvert führte die Eislöwen als Kapitän aufs Eis. "Er übernimmt das Amt zumindest erst einmal für die Vorbereitung, aber ich erwarte, dass auch andere Verantwortung übernehmen", erklärte Popiesch, der auf Carsten Gosdeck (Mittelfußbruch) und Marvin Tepper (Entzündung am Finger) verzichten musste. Dafür setzte er die Probespieler Marius Garten, Arturs Kruminsch und Felix Thomas ein.

Die Dresdner starteten ohne Respekt in die Partie. Nach zwölf Minuten konnten die einheimischen Anhänger das erste Saisontor bejubeln. Es war eine Ko-Produktion des neuen finnischen "Dream Teams" - Sami Kaartinen legte für seinen Landsmann Tomi Pöllänen auf. Der Neuzugang überwand Sebastian Elwing im Tor der Eisbären mit einem schönen Schlagschuss. Doch die Hauptstädter antworteten fünf Minuten später. Als Hugo Boisvert in der Kühlbox saß, netzte Nationalspieler Jens Baxmann zum Ausgleich ein. Dieses "Spielchen" wiederholte sich im dritten Abschnitt noch zweimal. Die Hausherren legten durch Marius Garten (42.) und Sami Kaartinen (51.) vor, die Eisbären konterten jeweils durch Laurin Braun (45.) und ihren Kapitän André Rankel (58.). Als es nach 60 Minuten bei diesem Unentschieden geblieben war, einigten sich beide Teams auf ein Penaltyschießen.

Während Dresdens Nummer eins im Tor, Kevin Nastiuk, gegen die drei Eisbären André Rankel, Christoph Kabitzky und Laurin Braun die Oberhand behielt, erzielte Marius Garten für die Eislöwen den "goldenen Treffer". Für Ex-Eisbär Kevin Nastiuk sicher das "Sahnehäubchen" auf diesen Abend. "Beide Teams haben versucht, hohes Tempo zu gehen. Obwohl bei uns etwas Müdigkeit aufkam, haben alle weiter konzentriert gearbeitet. Marius Garten konnte sich mit seiner Leistung schon in den Vordergrund spielen", erklärte Trainer Thomas Popiesch.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.08.2013

Astrid Hofmann

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