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Dresdner Eislöwen besiegen Kassel mit 7:4

Eishockey Dresdner Eislöwen besiegen Kassel mit 7:4

Die Mannschaft von Trainer Franz Steer hat nach sechs Pleiten in Folge endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis gefeiert, denn gegen Kassel drehte sie einen Rückstand noch in einen klaren Sieg um. Vor 2645 Fans in der Energieverbund-Arena jubelten die Spieler ausgelassen, die Erleichterung im Dresdner Team und bei den Fans war riesengroß.

Der Jubel bei den Eislöwen war am Sonntagabend riesengroß, als sich der Sieg gegen Kassel immer mehr abzeichnete.

Quelle: soccerfoto

Dresden. Endlich hat es bei den Dresdner Eislöwen wieder „klick“ gemacht. Nach sechs Pleiten in Folge konnte der Eishockey-Zweitligist am Sonntagabend die Niederlagenserie stoppen und sich aus der Krise schießen. Das Team von Trainer Franz Steer setzte sich vor 2645 Zuschauern in eigener Halle gegen die Kassel Huskies mit 7:4 (1:2, 1:1, 5:1) durch. Für die Elbestädter war es im vierten Spiel gegen die Nordhessen der erste Erfolg. Franz Steer fiel ein großer Stein vom Herzen und er atmete erleichtert auf: „Der Schlüssel war eine geschlossene Mannschaftleistung“, freute er sich nach dem Sieg.

Dabei begann die Partie wie zuletzt meist – der Gegner setzte sie ersten Akzente. Bereits in der 4. Minute klingelte es im Kasten der Dresdner. Andre Reiß markierte für die Huskies das 1:0. Allerdings hätten die Hausherren nur eine Minute später ausgleichen können. Denn es gab Penalty. Doch Alexander Höller scheiterte an Gäste-Keeper Markus Keller. Auch das keine Neuigkeit – dreimal schon waren die Elbestädter in den vorangegangen Spielen vom Strafpunkt ohne Erfolg geblieben. So blieb es bei der Führung der Gäste. Und die schlugen im Powerplay ein zweites Mal zu. Der für das US-Olympiateam nominierte James Wisniewski netzte im Powerplay zum 2:0 (12.) ein.

Dann aber sorgte Thomas Pielmeier für den ersten Lichtblick an diesem Abend: Im Überzahlspiel erzielte er den 1:2-Anschluss (17.). Unmittelbar nach der Pause konnte erneut der Kontrahent das nächste Ausrufezeichen setzen – mit einem schnellen Konterzug kamen die Schlittenhunde vors Dresdner Tor und Jens Meilleur traf zum 3:1 (30.) für die Huskies.

Aber fast im Gegenzug bewiesen die Eislöwen, dass sie so einen Spielzug genauso drauf haben. Nach perfekter Vorarbeit von Alexander Höller brachte Nick Huard die Blau-Weißen mit dem 2:3 (31.) wieder heran. Die Eislöwen erarbeiteten sich weitere Chancen, aber bis zur Pause blieb es beim knappen Rückstand. Kurz nach Wiederbeginn explodierten die Elbestädter förmlich. Sie setzten Kassel unter Druck und hatten endlich auch das Trefferglück auf ihrer Seite. Erst gelang Goldhelm Alexander Höller nach einem schönen Solo der 3:3-Ausgleich (42.) und noch in der gleichen Minute stocherte Steven Rupprich unter dem Jubel der Fans den Puck zur erstmaligen Führung der Hausherren über die Linie. Martin Davidek sorgte dann binnen zwei Minuten mit den Toren zum 5:3 (54.) und 6:3 (56.) für die Entscheidung. Zwar verkürzte Stefan Della Rovere noch einmal (58.), doch den Schlusspunkt setzte Tadas Kumeliauskas eine Minute vor dem Ende mit dem 7:4 ins leere Gästegehäuse.

Grenzenloser Jubel auf den Rängen und mit einem strahlenden Lächeln meinte Alexander Höller: „Ich hoffe, dass das der Befreiungsschlag für uns war. Viele haben uns schon abgeschrieben und auch diesmal ging es mit dem 0:2 wieder schlecht los, aber wir haben gezeigt, dass wir noch gewinnen können und dass wir Charakter in unserer Mannschaft haben. Jetzt muss es positiv weitergehen und ich hoffe, jetzt geht es in die andere Richtung und wir starten eine Serie.“ Auch Steven Rupprich meinte: „Es hat wieder beschissen angefangen, aber wir haben als Team Moral bewiesen, alles reingeschmissen was ging und mit unseren Fans im Rücken die Wende geschafft.“ Franz Steer fügte hinzu: „Alle haben hundert Prozent gegeben und auch Marco Eisenhut war wieder der sichere Rückhalt.“

Leichter werden die Aufgaben für die Dresdner allerdings nicht, denn am Freitag geht es in der Energieverbund-Arena gegen die Löwen Frankfurt weiter und am Sonntag müssen die Elbestädter beim SC Riessersee antreten.

Von Astrid Hofmann

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