Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Sport Regional Dresdner Eislöwen bejubeln Heimerfolg gegen Crimmitschau und unterliegen in Bremerhaven
Sportbuzzer Sport Regional Dresdner Eislöwen bejubeln Heimerfolg gegen Crimmitschau und unterliegen in Bremerhaven
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:19 09.09.2015
Tolles Sachsenderby: Eislöwe Bruce Becker (vorn) führt die Scheibe vor Crimmitschaus Daniel Bucheli. Quelle: soccerfoto
Anzeige

Sie unterlagen bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 3:4 (1:1, 0:1, 2:2). Dabei gab es schon vor der Partie an der Küste eine Hiobsbotschaft für Trainer Thomas Popiesch, denn Goalie Kevin Nastiuk musste mit Fieber daheim bleiben. Für ihn hütete der erst 19-jährige Justin Schrörs den Kasten. Nächster bitterer Wermutstropfen: Gleich in ersten Drittel zog sich Thomas Ziolkowski bei einem Bandencheck eine Schulterverletzung zu. Die genaue Diagnose wird heute erwartet.

Die Fischtown Pinguins erwischten in heimischer Halle den besseren Start, gingen schon in der 6. Minute durch einen Treffer von Andrei Teljukin in Führung. Doch nur fünf Minuten später schlugen die Elbestädter zurück. Der Ex-Bremerhavener Carsten Gosdeck glich zum 1:1 aus. Weitere Chancen ließen die Eislöwen allerdings ungenutzt. Im zweiten Abschnitt lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, bei dem sich Justin Schrörs, aber auch sein gegenüber Brett Jaeger mehrfach auszeichnen konnten. Kurz vor der Pausensirene glückte dann Jan Kopecky der erneute Führungstreffer für die Gastgeber. Aber sofort nach Wiederbeginn waren die Dresdner wieder am Drücker. Nach nur 16 Sekunden markierte Sami Kaartinen den 2:2-Ausgleich und in der 48. Minute traf Christoph Ziolkowski sogar zur ersten Dresdner Führung.

Die hielt jedoch nicht lange. Mit zwei Überzahl-Toren von Jaroslav Hafenrichter (49.) und Marian Dejdar (58.) wendete Bremerhaven das Blatt zu seinen Gunsten. Dennoch zeigte sich Thomas Popiesch nicht unzufrieden: "Unsere Mannschaft hat sich gut verkauft und hatte die Möglichkeit, Punkte mitzunehmen. Bremerhaven nutzte die Chancen im Powerplay clever, deshalb sind wir am Ende leer ausgegangen. Justin Schrörs hat im Tor eine gute Leistung gezeigt. Das ist ein wichtiges Zeichen."

Am Freitag herrschte in der Energie-Verbund-Arena Jubelstimmung. Vor reichlich 4400 Zuschauern und damit ausverkauftem Haus bezwangen die Eislöwen in einem rassigen, kampfbetonten und bis zum Schluss spannenden Derby die Eispiraten Crimmitschau mit 4:3 (1:1, 2:1, 1:1). Nach dem schnellen Führungstreffer der Hausherren durch Bruce Becker (2.) glich Max Campbell (9.) aus. Im Mitteldrittel zogen die Gastgeber dann durch Treffer von Petr Macholda (27.) und Tomi Pöllänen (29.) auf 3:1 davon. Aber Eispiraten-Goldhelm Harrison Reed sorgte in 5:3-Überzahl für den Anschluss. Große Aufregung herrschte unmittelbar vor der Pausensirene, als die Gäste den Puck erneut ins Dresdner Gehäuse beförderten, der Schiedsrichter aber dem Treffer die Anerkennung versagte - zum Glück für die Eislöwen. Marius Garten sorgte dann in der 42. Minute mit dem 4:2 für eine Vorentscheidung. Zwar kamen die Eispiraten durch ein Tor von Reed (54.) nochmals ran, aber die Dresdner verteidigten den knappen Vorsprung bis zum Schluss.

"Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel meiner Mannschaft und den drei Punkten. Crimmitschau hat immer wieder einen Weg gefunden, um Druck zu machen und uns in Bedrängnis zu bringen. Aber die Jungs waren läuferisch stark, haben gefightet und Zug zum Tor gezeigt. Wir müssen allerdings noch lernen, um in bestimmten Situationen unser Spiel umzustellen und cleverer zu sein", so das Fazit von Thomas Popiesch.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.10.2013

A. Hofmann

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein perfekter Saisonstart: Nach dem Sieg zum Auftakt in Leipzig legten die ProB-Basketballer der Dresden Titans am Sonnabend im hessischen Lich nach, gewannen bei den Basket-Bären mit 90:86 (45:40).

Jutta Krause 09.09.2015

Rennvereins-Präsident Christoph Winkler und Geschäftsführer Uwe Tschirch konnten sich nicht erinnern, einen solchen Triumph der einheimischen Trainer schon einmal erlebt zu haben.

09.09.2015

Erleichterung und Freude herrschte am Sonnabend bei den Drittliga-Handballern des HC Elbflorenz. Die Schützlinge von Trainer Peter Pysall gewannen in heimischer Halle gegen Anhalt Bernburg mit 34:27 (15:15) und feierten damit den zweiten Saisonsieg.

09.09.2015
Anzeige