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Dresdner Eislöwen bejubeln 3:1-Heimsieg gegen den SC Riessersee

Eishockey Dresdner Eislöwen bejubeln 3:1-Heimsieg gegen den SC Riessersee

Die Dresdner Eishockey-Fans hatten am Sonntag Grund zum Feiern, denn das Heimspiel gegen den SC Riessersee gewannen die Spieler von Trainer Franz Steer mit 3:1. Held des Tages war aber nicht einer der Torschützen, sondern Keeper Marco Eisenhut. Er parierte gleich 40 Schüsse, die die Oberbayern auf sein Tor abgefeuert hatten.

Die Eislöwen Steve Hanusch, Mike Glemser und Cedric Schiemenz (v. l. n. r.) bejubeln am Sonntag Glemsers Führungstor zum 2:1.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben den zweiten Saisonsieg eingefahren. Wie schon gegen Kaufbeuren vor heimischer Kulisse. Vor nur 1854 Zuschauern bezwangen die Elbestädter den SC Riessersee mit 3:1 (1:1, 1:0, 1:0). Matchwinner des Tages war dabei Goalie Marco Eisenhut, der 40 Schüsse parierte und am Ende verdient als „Spieler des Tages“ geehrt wurde. Der 22-jährige gebürtige Deggendorfer aber meinte ganz bescheiden: „Das ist meine Arbeit, dafür bin ich da, dass ich der Mannschaft jederzeit die Chance gebe, die Punkte zu holen.“ Ihn ärgere nur, dass es zweimal auswärts bisher noch nicht geklappt habe.

Aber daheim klappte es erneut. Allerdings fanden die Gastgeber etwas schwer ihren Rhythmus. Trainer Franz Steer bemängelte später deutlich: „Im ersten Drittel sind wir nicht gut ins Spiel gekommen, haben zu viele Fehlpässe produziert und Turnovers zugelassen. Aber Marius Garten brachte die Hausherren zumindest erst einmal in Führung. In der 10. Minute netzte er nach Vorarbeit von Sebastian Zauner und Alexander Höller zum 1:0 ein. Aber die Gäste aus Bayern schlugen drei Minuten vor der ersten Pausensirene zurück. Richard Mueller markierte den 1:1-Ausgleich. Im Mitteldrittel wogte das Geschehen immer hin und her. Zur Freude der blau-weißen Fangemeinde besorgte Mike Glemser in der 38. Minute den erneuten Führungstreffer für die Eislöwen. Mit diesem knappen Vorsprung ging es in die zweite Pause. Zu Beginn des Schlussabschnittes schickten die Schiedsrichter in kurzer Folge Steve Hanusch und Shawn Boutin in die Kühlbox. Dass die Dresdner das fällige 3:5-Unterzahlspiel ohne Gegentreffer überstanden, sah Kapitän René Kramer später als Schlüsselsituation für den Sieg. Nicht nur Marco Eisenhut war dabei maßgeblich beteiligt, sondern die Spieler warfen sich in die Schüsse, blockten sie und hielten damit die knappe Führung. Als Riessersee dann kurz vor Schluss alles auf eine Karte setzte und Keeper Matthias Nemec herausnahmen, konnte Matt Siddall mit seinem Schuss ins leere Gehäuse zum 3:1 (60.) endgültig alles klar machen.

„Insgesamt haben wir uns zu viele Puckverluste im Mitteldrittel geleistet, dadurch bekam der Gegner zu viele Chancen. Spielerisch sind wir noch nicht zufrieden, aber Kampf und Einsatz haben gestimmt“, erklärte René Kramer. Das bestätigte auch das Fazit von Trainer Franz Steer: „Wir freuen uns über die drei Punkte, denn sie sind am Ende des Tages das, was wirklich zählt. Gewonnen haben wir vor allem dank einer tollen Torhüterleistung und unser Kampf in dieser 3:5-Unterzahlsituation. Spielerisch haben wir noch viel Potenzial nach oben. Da müssen wir noch hart daran arbeiten, dass es funktioniert.“

Von Astrid Hofmann

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