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Sport Regional Dresdner Eislöwen beißen sich mit 5:4 in Bietigheim durch
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09:30 26.02.2018
Eislöwe Tomas Schmidt behauptet den Puck vorm Bietigheimer Alexander Preibisch. Letztlich behalten die Dresdner mit 5:4 die Oberhand. Quelle: Foto: Pressefoto Baumann
Dresden

Nach der bitteren 0:5-Pleite im Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse haben sich die Dresdner Eislöwen am Sonntag bei Spitzenreiter Bietigheim drei Punkte gekrallt. Die Elbestädter setzten sich vor 2695 Zuschauern mit 5:4 (2:0, 2:1, 1:3) durch. Dennoch bleibt es im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation weiterhin eng. Zwar klettern die Dresdner auf Rang sieben, aber der Rückstand zu Bad Nauheim, die mit einem Sieg in Frankfurt den sechsten Platz festigten, beträgt vor den letzten beiden Hauptrunden-Spieltagen fünf Punkte.

Trainer Franz Steer hatte zwei Änderungen bei seinem Personal vorgenommen. Ins Tor kehrte diesmal Marco Eisenhut zurück und während Nick Huard als überzähliger Ausländer pausieren musste, durfte Matt Siddall erstmals wieder ran. Und der Stürmer bedankte sich gleich zu Beginn der Partie, brachte die Blau-Weißen in der 5. Minute mit 1:0 in Führung. Als zwei Minuten später eine Strafe für die Steelers angezeigt war, sorgte Kapitän René Kramer mit einem Schlagschuss für das 2:0 (7.). Von der Gastgebern musste Shawn Weller nach hartem Bandencheck mit Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig duschen gehen. Aus der fünfminütigen Überzahl konnten die Eislöwen kein Kapital schlagen.

Mit Beginn des zweiten Durchgangs erhöhten die Hausherren den Druck und Marcus Sommerfeld markierte in einem Powerplay den 1:2-Anschluss (24.). Aber die Dresdner schlugen eiskalt zurück. Erst baute Alexander Höller in einem Überzahlspiel die Führung auf 3:1 (30.) aus, und dann netzte Martin Davidek nach einem schönen Konter über Sebastian Zauner sogar zum 4:1 (32.) ein.

Im Schlussdrittel wurde es jedoch noch einmal turbulent und hochdramatisch. In der 43. Minute eröffnete Matt McKnight mit dem 2:4 die Aufholjagd der Steelers. Nachdem Tadas Kumeliauskas seinen Gegenspieler Tyler McNeely in die Bande gecheckt hatte und der Bietigheimer Steelers-Stürmer nicht mehr weiterspielen konnte, erhielt der Dresdner eine Spieldauerdisziplinarstrafe und beide Teams machten abwechselnd „Station“ auf der Strafbank.

Mit zwei weiteren Toren in Überzahl sorgten Frederik Cabana (49.) und Matt McKnight (50.) für den Ausgleich. Doch Martin Davidek gelang in der 56. Minute die erneute Führung für die Gäste. Obwohl Bietigheim in der Schlussphase alles auf eine Karte setzte, verteidigten die Blau-Weißen mit Haut und Haaren die drei Punkte.

„Im ersten Drittel haben wir unsere Chancen gut genutzt, obwohl Bietigheim insgesamt wohl mehr vom Spiel hatte. Wir müssen uns bei Marco Eisenhut bedanken, dass er uns mit seinen Aktionen im Spiel gehalten hat. Im Laufe der Partie haben die verschiedenen Strafen dann für gemischte Gefühle gesorgt. Letztlich sind wir aber natürlich froh, dass wir die Punkte mit nach Dresden nehmen können“, erklärte Trainer Franz Steer.

Von Astrid Hofmann

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