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Dresdner Eislöwen: „Dompteur“ erwartet eine Steigerung

Eishockey Dresdner Eislöwen: „Dompteur“ erwartet eine Steigerung

Mit den Ergebnissen der ersten sechs Spieltage kann Trainer Franz Steer ganz gut leben. Mit zehn Punkten belegen die Dresdner Eislöwen derzeit den sechsten Platz, nur ein Zähler Rückstand trennt sie vom Dritten Crimmitschau. Trotzdem hat Steer jede Menge zu kritisieren. Sein Team soll es am Wochenende besser machen.

 
 

Dresden.  Mit den Ergebnissen der ersten sechs Spieltage kann Trainer Franz Steer ganz gut leben. Mit zehn Punkten belegen die Dresdner Eislöwen derzeit den sechsten Platz, nur ein Zähler Rückstand trennt sie vom Dritten Crimmitschau. „Aber natürlich bin ich nicht begeistert, wie wir die Punkte gemacht haben. Uns unterlaufen noch zu viele Fehler und die Ausländer spielen noch nicht so, wie wir uns das vorstellen“, gibt der „Löwen-Dompteur“ zu.

Logisch, dass er von seinen Schützlingen an diesem Wochenende, wenn es heute (19.30 Uhr) daheim gegen den punktgleichen Vierten Bad Nauheim und am Sonntag beim ersten Derby im Crimmitschauer Sahnpark um die nächsten Punkte geht, eine Steigerung erwartet. „Wir haben auf jeden Fall Luft nach oben, agieren zu verkrampft und zu statisch“, legt Steer den Finger in die Wunden, glaubt dabei aber: „Das ist auch eine Frage des Selbstvertrauens. Manchmal wirken die Jungs noch zu unsicher.“ An einigen Stellschrauben hat der Coach mit seinem Team in dieser Woche gedreht und hofft, dass dies Wirkung zeigt. Dabei weiß er, dass er den Fans mit einem Sieg im Sahnpark größte Freude machen könnte. „Das habe ich schon gleich bei meinem Dienstantritt gehört, dass die Derby-Siege besonders wichtig sind“, meint er schmunzelnd. Verzichten muss der Coach noch auf Keeper Sebastian Stefaniszin, der kurz vor einer Rückkehr ins Mannschaftstraining steht. Auch Verteidiger Petr Macholda (Schulter-OP) fällt aus.

Youngster Timo Walther war zuletzt mit der U20 unterwegs, die sich auf die WM vorbereitet. Der 19-Jährige gehört zu den „jungen Wilden“, die bei Franz Steer gefördert und gefordert werden. Der Junge sei arg fleißig, wie der Coach einschätzt, und er verfolge ein Ziel und lerne aus Fehlern. „Nur schießen muss er noch besser“, meint der Trainer grinsend. Vielleicht klappt es ja an diesem Wochenende schon mit einem ersten Scorerpunkt.

Von Astrid Hofmann

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