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Sport Regional Dresdner Dreispringerin verfehlt beim Jugendmeeting die EM-Norm
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13:21 22.05.2018
Mehr als 40 Zentimeter zu früh gelandet: Dreispringerin Jenny Elbe hatte sich viel vorgenommen, verfehlte die Norm für die EM aber letztlich deutlich. Quelle: Foto: Matthias Rietschel
Dresden

Jenny Elbe hatte sich beim Jugendmeeting im heimischen Stadion so viel vorgenommen. Doch dem eigenen Erwartungsdruck konnte die 28-Jährige diesmal nicht standhalten. Die DSC-Dreispringerin kam beim zweiten Saison-Wettkampf nicht über 13,47 m hinaus und verfehlte damit erneut die EM-Norm von 13,90 m deutlich. Für die Lokalmatadorin reichte das trotzdem zu Platz zwei hinter ihrer Göttinger Konkurrentin Neele Eckhardt, die mit 13,98 m gewann und erneut die Norm für Berlin überbot.

„Ich wollte unbedingt die Norm, stehe bisschen unter Druck und das macht sich bei mir bemerkbar. Es passt alles noch nicht zusammen, obwohl ich im Training sehr gut gearbeitet habe“, rätselte die Elbestädterin, dass sie die Trainingsleistungen auch im zweiten Wettkampf nicht umsetzen konnte. Das mache sie wütend, gestand die Olympia-Teilnehmerin. Trainer-Vater Jörg Elbe erklärte: „Es fehlte die Anlaufgeschwindigkeit. Es war alles sehr zäh. Das ist gründlich schief gegangen, denn die 13,47 m sind natürlich nicht ihr Anspruch, sondern weit weg von dem, was sie wollte.“ Seine Tochter hat jetzt noch einmal zwei Wochen Zeit, um an den Fehlern zu arbeiten. Am 2. Juni in Osterode soll dann endlich die Norm fallen.

Eher zufrieden zeigte sich da schon Jan Riedel, der die 800 m in 1:48,80 min gewann. „Ein ordentlicher Saisoneinstieg“, kommentierte Trainer Dietmar Jarosch das Ergebnis. Allerdings hängen die Trauben für eine EM-Teilnahme seines Schützlings sehr hoch. „Da muss er deutlich unter der Norm von 1:46 laufen“, weiß Jarosch, dessen zweiter Schützling Karl Bebendorf in diesem Rennen in 1:49,32 min Zweiter wurde und haderte: „Ich bin die ersten 200 m zu schnell angegangen und dann am Ende eingebrochen, das war ärgerlich“, meinte der 1500-m-Spezialist.

Viel Applaus von den Zuschauern auf der neuen Nordtribüne erhielt Weitspringer Simon Zienert, der bewies, dass er das Weitspringen nach einer durchwachsenen Saison nicht verlernt hat. Seine persönliche Bestleistung von 7,51 m konnte er zwar noch nicht erreichen, aber mit 7,37 m kam er dieser doch relativ nah und gewann die Konkurrenz.

Einer der Höhepunkte des Meetings war der Auftritt des olympiaerfahrenen Erik Balnuweit (Wattenscheid), der die 110 m Hürden souverän in 13,80 s gewann. Für weitere gute Ergebnisse aus DSC-Sicht sorgten Hochspringer Jonas Wagner, der seine Bestleistung auf 2,15 m schraubte und seinen Trainingsgefährten Bastian Rudolph (2,10 m) erstmals auf Platz zwei verwies. Ausgezeichnet wurden die Gewinner und Platzierten unter anderem von Viererbob-Olympiasieger Martin Grothkopp, der als ehemaliger DSC-Leichtathlet das Meeting begleitete und Preise für eine Tombola gestiftet hatte.

Von Astrid Hofmann

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